Die Reise der Pinguine getestet!

Test Simone Neus

Luc Jacquet erzählt in atemberaubenden Bildern vom Leben der Kaiserpinguine und schuf eine Tierdoku der Sonderklasse

Eiskalt

Kameraarbeit unter ungemütlichen Bedingungen Kameraarbeit unter ungemütlichen Bedingungen Auf der Bonus-Scheibe wird in dem Feature "Von Pinguinen und Menschen" deutlich, wie grausam Mutter Natur sein kann. Sensible seien gewarnt: Hier werden auch tragische Szenen gezeigt. Als harmlos erweisen sich eine weitere Pinguin-Doku von Jacquet ("Frühling in der Antarktis") und ein Making of. Den Abschluss bilden eine Fotogalerie sowie aufschlussreiche Interviews mit Jacquet, Sky Du Mont als Erzähler der deutschen Sprachfassung und den Kommentatoren der französischen Fassung.

Fazit

Film-Check: Die Strapazen lohnten sich für Luc Jacquet und sein Team. Innerhalb kürzester Zeit avancierte das 2006 mit dem "Oscar" als bester Dokumentarfilm prämierte Pinguin-Abenteuer zum Publikumsrenner nicht nur in seinem Entstehungsland Frankreich, sondern war auch in Deutschland, den USA, Japan oder China ein Riesenerfolg.In beeindruckenden, herzergreifenden und dramatischen Aufnahmen schildert Jacquet den faszinierenden Fortpflanzungszyklus der Kaiserpinguine in der lebensfeindlichen Umgebung der Antarktis. Wen dieses Schauspiel kalt lässt, der sollte sich schleunigst eine Wärmflasche besorgen.
DVD-Fazit: Die Optik hätte man sich bei dieser DVD brillanter gewünscht, der Sound hingegen schmälert das Filmvergnügen kaum. Cool ist das mehr als dreistündige Zusatzmaterial, das einen profunden Einblick gewährt.

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