Christopher Nolans epische Rückkehr ins Kino: So erfolgreich soll Die Odyssee werden
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Erste Schätzungen zum Erfolg von Die Odyssee wecken Zweifel am Erfolg von Christopher Nolans neuem Film. Doch wie berechtigt sind die?
In diesen Film setzt die ganze Filmbranche große Hoffnung. Mit Die Odyssee kommt am 16. Juli 2026 ein potenzieller Blockbuster in die Kinos, der auf Bombast setzt und auf ein sparsames Budget pfeift. Den Trailer haben wir euch hier im Artikel eingebunden. Für das neue Werk von Christopher Nolan wurden unter anderem eine neue Art sündhaft teurer IMAX-Kameras entwickelt und gefühlt halb Hollywood gecastet. Die Liste der Schauspielerinnen und Schauspieler von Die Odyssee liest sich äußerst beeindruckend.
Matt Damon (Der Marsianer), Tom Holland (Spider-Man), Robert Pattinson (The Batman), Zendaya (Dune), Anne Hathaway (Der Teufel trägt Prada), Charlize Theron (Fast and Furious), Elliot Page (Inception), Jon Bernthal (Marvel's The Punisher) und Mia Goth (Star Wars: Starfighter) treffen in der modernen Verfilmung der Odysseus-Saga von Christopher Nolan aufeinander. Da läppern sich die Gagen.
Angeblich soll das neue Leinwand-Epos von Christopher Nolan allein in der Produktion rund 250 Millionen US-Dollar gekostet haben. Das macht Die Odyssee gemeinsam mit dem dritten Teil von Batman zum bislang teuersten Film des gefeierten Regisseurs. Ein Vergleich mit den beiden bislang umsatzstärksten Blockbustern von Christopher Nolan liefert Anhaltspunkte, wie erfolgreich Die Odyssee (in Deutschland wahrscheinlich ab 16 Jahren) werden könnte. Und auch ein Blick auf zwei weitere Erfolgsgeschichten des Filmemachers lohnt sich.
The Dark Knight (2008) kostete 185 Millionen US-Dollar, spielte in der ersten Woche (in den USA) über 158 Millionen und weltweit insgesamt 1 Milliarde US-Dollar ein. The Dark Knight Rises (2012) lag bei 250 Millionen US-Dollar Budget, startete mit 160 Millionen US-Dollar und knackte ebenfalls die Milliardenmarke. Die Odyssee soll am ersten Wochenende laut aktuellen Schätzungen jedoch nur 80 bis 100 Millionen US-Dollar einspielen. Das liest sich im ersten Moment wie eine Enttäuschung und wirft Fragen auf. Ein Grund zur Sorge?
Inception (2010) kostete 160 Millionen US-Dollar und startete lediglich mit knapp 63 Millionen US-Dollar Umsatz. Am Ende der Kinoauswertung standen jedoch stolze 840 Millionen US-Dollar zu Buche. Und auch bei Oppenheimer (2023) zeigt sich ein interessantes Bild. Der Start des über 100 Millionen US-Dollar teuren Biopics wurde auf bis zu 50 Millionen US-Dollar geschätzt. Letztendlich spielte Oppenheimer in der ersten Woche jedoch über 80 Millionen und insgesamt 976 Millionen US-Dollar ein.
Wer bei dieser Zahlenflut geistig noch nicht zugemacht hat, der mag jetzt vielleicht ein Gefühl dafür haben, wie erfolgreich Die Odyssee laufen könnte. Der neue Film von Christopher Nolan wird sicherlich kein Anwärter auf den erfolgreichsten Film aller Zeiten, könnte mit einem langen Atem allerdings durchaus realistisch die Milliardenmarke knacken. Damit wäre ein weiterer Leinwand-Hit des jetzt schon legendären Regisseurs perfekt.
Quelle: Deadline
