Die Maske 2 Die nächste Generation

Test

Toller Sound und jede Menge Computereffekte -- aber kann das Sequel an den kultigen Vorgänger anknüpfen?

Die Maske 2 Die nächste Generation Der junge Cartoon-Zeichner Tim Avery (Jamie Kennedy) ist frustriert: Statt bunte Zeichentrickfilme zu machen, muss er mit einem Schildkrötenkostüm bekleidet Studiobesucher durch seine Firma führen. Zu allem Überfluss eröffnet ihm seine Frau Tonya (Traylor Howard), dass sie möglichst schnell ein Baby möchte. Doch bevor er die Karriereleiter nicht eine Stufe hochgeklettert ist, mag Tim gar nicht an Nachwuchs denken. Da schleppt der quirlige Familienhund Otis eines Tages eine grüne Maske an.

Setzt er diese Maske auf, verwandelt sich Tim in einen hyperaktiven Partykönig. Außer Rand und Band mischt er auch das jährliche Betriebsfest auf. Sein spektakulärer Auftritt beschert Tim endlich einen richtigen Job: Er soll eine neue TV-Serie zeichnen. Auch zu Hause geht's bergauf: die Averys bekommen Nachwuchs! Doch der kleine Alvey (Liam und Ryan Falconer) hat seltsame Fähigkeiten. Und dann ist da auch noch Nachwuchsgott Loki (Alan Cumming), der Sohn Odins (Bob Hoskins), der seine Maske zurückwill ...

Kind und Köter

Die aberwitzige Slapstick-Komödie "Die Maske" (Test in DVD VISION 10/03) mit Jim Carrey begeisterte 1994 mit sehenswerten Spezialeffekten. Zehn Jahre später wagte sich Lawrence Guterman ("Cats and Dogs", 2001) an die Fortsetzung.

Von den Schwierigkeiten, die auftreten, wenn man sich über zwei goldene Hollywood-Regeln hinwegsetzt (keine Hunde und Babys am Set), handelt die spaßige Featurette "Pfotenabdrücke und Babyschritte" (ca. 16 Min.). Warum es so viele "Nicht verwendete Szenen" (ca. 31 Min.) gibt, erklärt Lawrence Guterman im Audiokommentar. Interessant ist auch "Die Entstehung von ?Die Maske 2'" (dt. UT, ca. 15 Min.) über die problematische Erschaffung eines realistischen "Computer-Babys" und eines glaubwürdigen künstlichen Hundes. Alle Extras sind deutsch untertitelt. MK n

Fazit

Film-Check: Guterman reiht in seinem Sequel einen Spezialeffekt an den anderen und vernachlässigt dabei die Story der Komödie. Der bitterböse Charakter der Maske bleibt angesichts der albernen Inszenierung auf der Strecke. Zudem kann Hauptdarsteller Jamie Kennedy seinem Vorgänger Jim Carrey weder als Tim noch als "Die Maske" das Wasser reichen.
DVD-Fazit: Die sinnfreie Komödie eignet sich gerade noch für einen unterhaltsamen Nachmittag im Heimkino. Die DVD sorgt dank gutem Bild und hervorragendem 5.1-Ton für Spaß an der Technik. Wer sich an computergenerierten Babys und Hunden nicht satt sehen kann, schaut in die üppigen Extras. Den Vorgänger kann "Die Maske 2" allerdings nicht toppen.

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