Z Die Legende des Zorro

Test Patrick Köllner

Zorro ist zurück: Antonio Banderas schwingt wieder die Peitsche und Catherine Zeta-Jones ist attraktiver denn je. Olé!

Maskerade

Mit Zorros literarischer Geburt im Roman "Der Fluch von Capistrano" schuf der Autor Johnston McCulley 1919 eigentlich nur eine weitere konventionelle Abenteuergeschichte. Unbewusst läutete er damit aber das Superhelden-Zeitalter in Amerika ein. So gab Batman-Erfinder Bob Kane offen zu, dass der von ihm im Jahr 1939 eingeführte Flattermann auf Zorro basiert.

Das Konzept eines innerlich zerrissenen, zu einem Leben in Anonymität gezwungenen Gutmenschen färbte auf das gesamte Comic-Heldentum ab. Die Film- industrie nutzte die Zorro-Thematik seit der ersten Adaption von 1920 immer wieder gern als Vorlage für unterhaltsame Abenteuer.

Plaudertaschen

Sony bringt "Die Legende des Zorro" auf DVD in zweifacher Ausführung auf den Markt. Bei der einen handelt es sich um eine mit der Code 1-Disc identische Single-Variante, bei der anderen um das so genannte Z-Set, das zusätzlich die Deluxe Edition mit dem ersten Teil enthält.

Wer den schon in der Sammlung hat, dem dürfte die normale Version reichen. Diese bietet neben einem schönen Bild und knackigem Sound ein Bonusprogramm, das zwar kompakt ist, aber trotzdem einen erstaunlichen Informationsgehalt besitzt. Im Audiokommentar gehen Regisseur Martin Campbell und Chef-Kameramann Phil Meheux ausführlich auf viele Einzelheiten der Produktion ein. Im Vordergrund stehen technische Aspekte wie der Einsatz von Spezialeffekten, Stunts und Modellen oder der generelle Aufbau der jeweiligen Szenen.

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