Die Familie Stone - Verloben verboten

Test

"Sex and the City"-Star Sarah Jessica Parker mutiert zur affektierten, verklemmten Großstadtzicke, die keiner mag

Keaton sei Dank

Nachdem das Drehbuch fertig war, konnten er und Produzent Michael London zunächst keine namhaften Schauspieler für ihr Projekt gewinnen. Mit der unerwarteten Zusage von "Oscar"-Preisträgerin Diane Keaton knapp 14 Tage vor Drehbeginn änderte sich dies schlagartig. Im Handumdrehen wurden Publikumslieblinge wie Sarah Jessica Parker, Dermot Mulroney und Claire Danes an Bord geholt.

Unter der Sonderausstattung der DVD entpuppt sich der Multivoice-Kommentar als lohnenswert, den Bezucha gemeinsam mit London, dem für den Schnitt verantwortlichen Jeffrey Ford und der als Produktionsdesignerin tätigen Jane Ann Stewart einsprach. Die Beteiligten geben amüsante Anekdoten und Wissenswertes über ihre Arbeit preis. Als eher an der Oberfläche bleibend und obendrein ziemlich wortkarg entpuppt sich dagegen der Kommentar der Hauptdarsteller Parker und Mulroney.

Was am Set so alles schief gehen kann und wer die meisten Versprecher zu verantworten hat, verrät die ca. fünfminütige Gag Reel unter dem Menüpunkt "Featurettes". Außerdem verbergen sich hier noch ein Making of (ca. 18 Min.), nicht verwendete Szenen, zwei Werbefilmchen mit kurzen Interview-Einschüben von Cast & Crew, Aufnahmen von der Premiere im Dezember 2005 sowie das Kochrezept für Merediths berühmten "Schichtauflauf".

Fazit

Film-Check: Thomas Bezucha präsentiert ein Paradebeispiel für eine politisch korrekte, nette Mainstream-Komödie. Was auf den ersten Blick wie eine Neuauflage von "Meine Braut, ihr Vater und ich" wirkt, wandelt sich schließlich in ein Familiendrama.Dass der Spaß bei aller Tragik nicht zu kurz kommt, verdankt der Zuschauer einigen guten Ideen und der hervorragenden Besetzung mit Diane Keaton als resolute Mutter, Luke Wilson in der Rolle des verlotterten Nichtsnutzes und Sarah Jessica Parker als nervöse, verklemmte Karrierefrau. Obwohl viele Situationen konstruiert wirken und die Handlung mehr als vorhersehbar ist, steht einem rührenden Happyend nichts im Wege.
DVD-Fazit: Summa summarum gefällt die DVD mit einer passablen Bildqualität und einem sauberen 5.1-Sound. Darüber hinaus sorgen abwechslungsreiche, komplett untertitelte Extras im Anschluss an den Film für nette Unterhaltung.

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