Das Relikt Museum der Angst -- Remastered

Test

Was hat die überarbeitete Neuauflage der spannenden Monsterhatz mit Tom Sizemore zu bieten?

Das Relikt Museum der Angst -- Remastered Bisher war der Horror-Thriller von Regisseur Peter Hyams ("End of Days -- Nacht ohne Morgen") nur mit einer deutschen Tonspur erhältlich. Jetzt bringt Anbieter Concorde den Monsterstreifen als "Remastered"-Fassung in verbesserter Bildqualität mit der Original-Tonspur in Dolby Digital 5.1 sowie einer deutschsprachigen dts-Abmischung neu in den Handel.

Kopflos durch die Nacht

Die Story erzählt von einem Frachtschiff aus Brasilien, das ohne Besatzung im Hafen von Chicago angetrieben wird. Detective Vincent D'Agosta (Tom Sizemore) untersucht das mysteriöse Verschwinden der Crew. Zunächst gibt es von den Männern keine Spur, doch dann entdeckt D'Agosta ihre verstümmelten Leichen im Kielraum des Schiffes: Ihnen wurden brutal die Köpfe abgerissen.

Ein Teil der Ladung des Schiffes ist an das Naturkundemuseum adressiert. Als im Museum einer der Wärter ebenfalls enthauptet aufgefunden wird, sieht der abergläubische Polizist einen Zusammenhang zwischen den Fällen.

Museumsleiterin Dr. Cuthbert (Linda Hunt) ist schockiert. Das Museumspersonal steckt mitten in den Vorbereitungen zu einer wichtigen Eröffnungsgala für eine Ausstellung über Mythen und Aberglauben. Zusammen mit der Biologin Dr. Margo Green (Penelope Ann Miller) findet D'Agosta heraus, dass der Mörder den Opfern einen Teil des Gehirns herausreißt.

Ausgerechnet bei der feierlichen Eröffnung der Gala schlägt der Killer erneut zu. Als dann auch noch die Sicherheitssysteme verrückt spielen, werden die prominenten Gäste in dem riesigen Gebäude eingeschlossen. Es beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod ...

Im Bonusmaterial gibt Filmemacher Peter Hyams in einem Interview (Laufzeit ca. 6 Min.) darüber Auskunft, wie er die Idee zu seinem Horror-Thriller entwickelt hat. Leider verzichtete man auf deutsche Untertitel. Außerdem finden sich Biografien der Darsteller auf Texttafeln, weitere kurze Interviews und ein kurzes "Behind the Scenes" (ca. 3 Min.).MK n

Fazit

Film-Check: Die effektreiche Monsterjagd mit Tom Sizemore ist nach klassischem Muster gestrickt und damit nicht unbedingt originell, bietet aber dafür bis zu seinem Ende spannende Unterhaltung. Dabei bedient sich Regisseur Peter Hyams allerdings großzügig bei Genrevertretern. Die Spezialeffekte können auch acht Jahre nach ihrer Entstehung noch überzeugen.
DVD-Fazit: "Das Relikt" sollte in keiner gut sortierten Horror-Sammlung fehlen. Der Sound der Neuauflage kann überzeugen. Die Bildqualität ist besser als bei den zuvor veröffentlichten Fassungen, hält jedoch dem Vergleich mit aktuellen Produktionen trotz Nachbearbeitung nicht stand. Bei den Extras vermissen wir vor allem deutsche Untertitel.

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