Bandsalat? Von wegen! Im digitalen Zeitalter leistet der PC alles: von der Aufnahme bis zur Veröffentlichung.
Quelle: von Tobias Hartlehnert
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Videos von PC-Spielen aufzunehmen. Die meisten sind aber kompliziert und erfordern technische Ausrüstung, die normalen Spielern nicht zur Verfügung steht. Daher bleibt nur eine Variante übrig: das Aufnehmen per Software, etwa mit dem Programm Fraps. Derartige Software frisst aber einen großen Teil der Rechenleistung, sodass Sie nur auf leistungsstarken PCs aufnehmen können, ohne dass es beim Spielen (und damit auch im aufgezeichneten Video) ruckelt.
Da Videodaten schnell einige Gigabyte belegen, sollten Sie auch entsprechend viel Platz auf der Festplatte haben. Günstig ist es dabei, wenn Sie eine eigene Festplatte oder zumindest Partition nur für diese Daten reservieren und regelmäßig defragmentieren. Auf keinen Fall sollten Sie Videodaten auf der Systemplatte beziehungsweise -partition (normalerweise die mit dem Laufwerksbuchstaben C) speichern, da es hier leicht zu Konflikten mit der Auslagerungsdatei kommen kann.
Nach der Aufnahme werden die Rohdaten nachbearbeitet. Als erstes sichten Sie das Material und schneiden die gewünschten Passagen heraus, etwa mit dem leicht zu bedienenden Freeware-Programm Virtual Dub.
Wenn Sie Ihr Video aufwändiger gestalten wollen, etwas mit Texteinblendungen, besonderen Schnitten oder Musik, benötigen Sie dafür auch eine entsprechend aufwändige, kommerzielle Software wie Adobe Premiere oder Adobe After Effects. Im Free- und Shareware- Bereich finden sich keine Programme mit gleichwertigem Funktionsumfang. Für Hobbyanwender gibt's neben dem bereits in Windows XP enthaltenen Programm Movie Maker kaum vernünftiges Handwerkszeug. Lediglich das Ulead Video Studio bietet einen ordentlichen Funktionsumfang für wenig Geld.
Zuletzt wandeln wir das fertige Video von AVI in ein Internet-taugliches Format um. Dabei kommen die beiden Formate WMV und MPEG in Frage. Es gibt zahlreiche Programme, die eine Konvertierung und die Änderung diverser Parameter wie Datenrate und Bildgröße erlauben. Dabei handelt es sich meist um Shareware, die ohne Registrierung oft störende Logos einblenden.
Georg Valtin
