Wer legt hier wen aufs Kreuz? John C. Reilly, Diego Luna und Maggie Gyllenhaal haben den Dreh raus
Richard Gaddis (John C. Reilly) ist ein skrupelloser Kleinkrimineller, der für Geld auch seine Familienmitglieder verhökern würde. Im Moment hat er einen kleinen finanziellen Engpass, da sein indischer Komplize spurlos verschwunden ist. Wie gut, dass er in dem begabten, wenn auch noch unerfahrenen Trickbetrüger Rodrigo (Diego Luna) einen neuen Schüler findet. Mit Rodrigos Unterstützung will Richard dem Münzsammler William Hannigan (Peter Mullan) ein gefälschtes Dokument für satte 750.000 Dollar aufschwatzen.
Doch der Deal hat einen Haken: Das Opfer residiert in einem Hotel, in dem ausgerechnet Richards Schwester Valerie (Maggie Gyllenhaal) arbeitet. Und die ist auf das schwarze Schaf in ihrer Familie alles andere als gut zu sprechen. Haarig wird die Angelegenheit, als der arrogante Hannigan ein Schäferstündchen mit Valerie zur Bedingung macht, um das Geschäft über die Bühne zu bringen. Das wird nicht nur der größte Coup, sondern auch die größte Herausforderung in Richards Leben ...
Großes Vorbild
Als Vorlage für sein Regiedebüt nahm Gregory Jacobs den viel gelobten argentinischen Streifen "Nine Queens -- Kleine Gauner in großen Nöten" von Fabián Bielinsky aus dem Jahr 2000. Bis auf Kleinigkeiten wie z.B. Namensänderungen übernahm Jacobs den Plot 1:1. Als Newcomer kann man den Filmemacher allerdings nicht bezeichnen. Immerhin hatte er bei seinem Mentor Steven Soderbergh als First-Assistant-Director seine Finger bei den Produktionen "Solaris", "Ocean's Eleven", "Traffic -- Die Macht des Kartells" und "Out of Sight" im Spiel. Da wundert es auch nicht, dass Soderbergh und dessen Lieblingsdarsteller George Clooney als Produzenten fungierten.
An diverses Bonusmaterial wie z.B. ein Making of oder Interviews haben die Verantwortlichen während der Dreharbeiten leider nicht gedacht. Außer dem Original-Kinotrailer ist auf der DVD nichts zu holen.MN n
