Crash

Test

Crash Von Anfang an waren die Vereinigten Staaten von Amerika das beliebteste Ziel für Aussteiger und Einwanderer aus aller Welt. Angesichts der enormen Größe des Landes ist das eigentlich auch kein Problem. In den Straßenschluchten der Metropolen allerdings reiben sich die unterschiedlichen Kulturen auf engstem Raum. So auch in Los Angeles.

In seinem ersten großen Spielfilm zeichnet Regisseur und Autor Paul Haggis ("Million Dollar Baby") das Bild einer Stadt, deren Einwohner sich in einem Teufelskreis aus Isolation, Angst, Vorurteilen und Rassismus bewegen. Wir sehen vermeintlich individuelle Figuren wie die frustrierte weiße Anwaltsgattin Jean (Sandra Bullock), der schwarze Gangster den Wagen stehlen, den schwarzen TV-Produzenten Cameron (Terrence Howard), dessen Frau Christine (Thandie Newton) vom weißen Rassisten-Cop Ryan (Matt Dillon) begrapscht wird, und einen irakischen Ladenbesitzer, der nach einem Überfall zur Waffe greift. Innerhalb von zwei Tagen werden sich die Wege all dieser Personen auf dramatische Weise kreuzen.

Die DVD kommt mit einem hörenswerten Audiokommentar, einem angenehmen und informativen Promo-Making-of, einem Musikvideo sowie einer kurzen Sequenz, in der der Regisseur die Zuschauer begrüßt. PK n

Fazit

Film-Check: Beeindruckende Momentaufnahme des kulturellen Schmelztiegels L.A. Die genial miteinander verknüpften Episoden regen zum Nachdenken an. Muss man sehen!
DVD-Fazit: Packende Handlung, erstklassige Schauspieler, gute Dialoge und überraschende Wendungen machen "Crash" zum Triumph. Mehr Extras wären schön, ansonsten ist die DVD in Ordnung.

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