Die HD-DVD ist tot und Blu-Ray der neue Heimkino-Standard. Doch von welcher Technik wird Blu-Ray in der Zukunft abgelöst?
Gilt als tot: HD-DVD
Was schon jeder zu wissen scheint: Es ist fraglich, ob nach Blu-Ray überhaut noch Filme über physische Datenträger vertrieben werden. In nicht all zu ferner Zukunft beziehen Zuschauer ihre Filme hauptsächlich über das Internet– entsprechende Angebote gibt es ja bereits heute von Microsoft, Alice, Telekom, Arcor und so weiter. Wenn also jedermann seine Filme herunterlädt, sind die Tage der Film-Scheibe gezählt. Richtig? Falsch! Wir wünschen uns auch in zehn Jahren noch Filme in den Regalen der Kaufhäuser und das nicht nur, weil echtes Shopping so geil ist.
Bytes kann man nicht ins Regal stellen
Wer heute schreibt, dass man Filme in Zukunft nur noch online beziehen wird, vergisst anscheinend die echten Freaks und Cineasten. Warum verkaufen sich aufwendig gestaltete Special Editions besser den je? Weil man etwas Schönes in den Händen halten und was Schmuckes ins Regal stellen möchte. Von Bonus-Features mal ganz abgesehen. Das volle Erlebnis bieten Online-Filme also nicht. Bei Video on Demand-Anbietern ist es meist so, dass sich Filme nur „ausleihen“lassen. Wer sich etwa über Xbox-Live einen Film zieht, bezahlt ein paar Euro und hat dann 14 Tage Zeit sich den Streifen anzusehen. Momentan sind solche Dienste also nur eine Alternative für die gute alte Leih-Videothek.
Bis der Filmkauf übers Internet zur ersten Wahl wird, muss das Ganze noch um einiges kundenfreundlicher werden. Es scheint fast so, als befände sich die Film-Industrie gerade, wo die Musik-Industrie vor einigen Jahren war. Schließlich kann man im Internet erst jetzt Musik ohne lästige Digital Rights Management-Beschränkungen kaufen. Gehen wir also erstmal mal davon aus, dass es auch in Zukunft noch Filme auf Datenträgern geben wird. Doch wie könnte der entsprechende Standard der Zukunft aussehen?
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