Was ist dran, an den nie aussterbenden Gerüchten der Spielewelt? Kann man Aerith in FF7 wirklich wiederbeleben? Ein Handtuch hilft gegen den Ring of Death?
The Legend of Zelda:
Gerücht: In The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist es möglich, das komplette Triforce zu erhalten.
Status: Falsch!
Ein Ausschnitt aus der Beta-Version.
Obwohl im Internet eine Menge Bilder und auch Videos kursieren, in denen Link das Triforce erhält, ist das Gerücht nicht wahr. In einer frühen Beta-Phase war das Triforce, sowie eine Sequenz, in der Link selbiges findet, enthalten, aber wie wir wissen, nahm die Story in Ocarina of Time eine andere Wendung. Ganondorf trägt das Triforce-Fragment der Macht, Zelda das der Weisheit und Link das des Mutes. Rein storytechnisch wäre es also kaum möglich, zu erklären, wie Link in Besitz des kompletten Triforces gelangt. Mit einem Cheatmodul könnt ihr die Triforce-Sequenz zwar freischalten, mehr aber auch nicht. So bleibt es also ein nichterfüllter Traum vieler Zelda-Fans, ein weiteres Mal das komplette Triforce zu kontrollieren. In allerersten Legend of Zelda von 1986 war das möglich!
Seltsam: Auch unter Prinzessin Zeldas Schloss befindet sich anscheinend ein Triforce!
Gerücht: Im ersten The Legend of Zelda gibt es ein Dungeon in Form eines Hakenkreuzes.
Status Falsch!
Das ist NICHT, wonach es aussieht!
Auf den ersten Blick ist das Gerücht zwar wahr, ABER: was ihr seht, ist kein Hakenkreuz, sondern ein so genanntes "Manji". Das buddhistische Glückssymbol ist der Grundriss des dritten Tempels. Im Gegensatz zum Hakenkreuz zeigt das Manji nach links. In Japan sind buddhistische Symbole dieser Art weit verbreitet und nicht anstößig. Während das potentiell problematische Dungeon auch in Amerika und Europa gleich blieb, entfernte man ähnliche Symbole vorsichtshalber von Pokémon-Karten.
Gerücht: In The Legend of Zelda: A Link to the Past gibt es einen verborgenen Raum, der einem Nintendo-Power-Leser gewidmet ist.
Status: Wahr!
So verrückt es sich anhört: ja, das ist durch und durch eine wahre Geschichte. Kurz bevor das Spiel erschien, fand im beliebten Magazin Nintendo Power ein Preisausschreiben statt, bei dem dem Gewinner ein Geheimraum in A Link to the Past gewidmet wurde. Der glückliche Sieger trug den Namen Chris Houlihan. Deshalb ist der bemerkenswerte Raum auch als Chris-Houlihan-Raum bekannt. An sich ist er nicht besonders spektakulär: er ist mittelgroß, hat einen blauen Boden und überall liegen Rubine verstreut. An der Wand hängt ein Schild, das dem Spieler den Namen des Raumes verrät. Verlasst ihr das Zimmer durch die Tür, kommt ihr aus dem Ausgang von Links Haus heraus. Für eine ausführliche Erklärung, wie ihr den Raum findet, nutzt einfach diesen Link (Ha-Ha-Ha). *KLICK*
Alle, die es lieber im Spiel sehen möchten, sollten sich jetzt dieses Video anschauen!
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