Objektspringen ist angesagt: Brücken, Hochhäuser und Sende-masten dienen Adrenalin-Junkies als Plattform für große Sprünge.
Von hier oben sieht die Welt noch in Ordnung aus. Auch aus der Ego-Perspektive dürfen Sie springen.
Was veranlasst Menschen, in die Tiefe zu springen? Oft ist Perspektivlosigkeit oder extremer Optimismus der Auslöser. Was wie ein Widerspruch klingt, verbindet Base Jumping spielerisch miteinander. Base ist die Abkürzung für Building, Antenna, Span und Earth. Denn zumeist springen die Betreiber dieser riskanten Sportart von Hochhäusern, Sendemasten, Brücken und Felsplateaus in die Tiefe.
Richtig riskant
Bevor Sie auf den schaurigen Texturen aufschlagen, sollten Sie A und D drücken, um zu bremsen.
In der Rolle des Namenspatrons und Base-Jumper-Idols Felix Baumgartner erlernen Sie zunächst die krassen Base-Basics des Risiko-Hüpfens. Falls Sie lieber sofort einen eigenen Draufgänger als Alter Ego basteln möchten -- Pech gehabt. Zuerst müssen 75% der Karriere des Österreichers absolviert werden.
Ihr Ausgangspunkt ist eine Weltkarte, auf der die verfügbaren Schauplätze angezeigt werden. Je weiter ein Ziel entfernt ist, desto teurer ist die Reise. Da Ihr Krokodilleder-Portemonnaie zu Beginn ziemlich leer ist, stehen nur wenige Orte zur Verfügung. Durch zunehmend schwerere Aufgaben steigern Sie Ihre Fähigkeiten, Unfälle bewirken das Gegenteil. Neben den stinknormalen Solo-Sprüngen gibt es auch Boogie-Events und Festivals. Dabei messen Sie sich mit anderen Athleten und verdienen gutes Geld. Abwechslung? Fehlanzeige!
Russen-Rock
Welt der begrenzten Möglichkeiten: Links oben ist Ihr Statusschirm, dort finden Sie auch einen Shop.
Die Technik ist grandios schlecht, nur die russische Rock-Mucke geht gut ab. Clipping-Fehler, grobe Animationen, matschige Texturen und Flimmer-Optik gibt es im Überfluss. Selbst extremer Optimismus kann dieses Programm angesichts solcher Perspektivlosigkeit nicht vor dem Sturz in den Wertungskeller bewahren.
