In einer düsteren Nacht treffen wir einen verärgerten Grabwächter, der unschuldige Menschen umbringt.
Um einen Funksender in der Nähe des Hügelgrabes wieder in Gang zu setzen, müssen wir nur die richtige Frequenz einstellen.
Im Render-Adventure Barrow Hill übernehmen Sie die Kontrolle über ... ja, über wen eigentlich? Denn der Held der Grusel-Story hat weder Namen noch Aussehen. Und auch sonst sehen wir kaum andere Menschen. Dafür sehen wir, bei der Lösung der teilweise schweren Kombinationsrätsel, sehr viele Bilder. Durch die müssen wir uns klicken -- zum Beispiel gleich viermal, nur um uns vier Meter vorwärts zu bewegen. Das nervt, da die Schauplätze rund um die Grabstätte weitläufig sind. So geht die Schauderstimmung wieder verloren. Denn drehen können wir uns auch nicht, ohne dass unser Zeigefinder dauerklickend ermüdet.
Schauermärchen
So veraltet die Technik von Barrow Hill anmutet, eine Gänsehaut ist uns ab und zu doch über den Rücken gelaufen. Wenn wir Schritte hinter uns hören, oder flüsternde Stimmen. Die Geschichte um den wütenden Naturwächter ist Dank der guten Geräuschkulisse spannend inszeniert, auch wenn animierte Objekte fehlen.
Viele Infotexte, Tagebucheinträge und Notizen von verschwundenen Personen bringen uns die Geschichte von Barrow Hill näher.
Schon nach sieben Stunden stehen wir vor dem Endrätsel -- und einer weiteren Nervigkeit. Denn wir müssen ein Ritual durchführen: Verschiedene Zutaten sollen wir in einer bestimmten Reihenfolge an Steinen platzieren. Dumm nur, dass wir nirgendwo die richtige Reihenfolge finden. Und wenn wir etwas falsch platzieren, verschwindet die Zutat, und wir müssen sie erst mühsam wieder neu zusammenmischen. Das Anlegen eines Speicherstandes ist an dieser Stelle also sehr sinnvoll.
