Bad Boys

Test

Hinter diesem Titel versteckt sich nicht der Actionstreifen, der Will Smith zum Superstar aufsteigen ließ, sondern einer der ersten Filmausflüge von Hollywood-Rebell Sean Penn.

Penn spielt Mick O'Brien, einen Jugendlichen der Unterschicht. Um endlich dem Ghetto-Leben Chicagos zu entkommen, plant er mit seinem Kumpel Carl (Alan Ruck) den Überfall auf einen Drogenverkauf seines Mitschülers Ramon (Reni Santoni). Die Aktion läuft aus dem Ruder, als Ramons Kunde das Feuer eröffnet, Carl erschossen wird und Mick bei der Flucht einen kleinen Jungen überfährt.

Da Mick als 16-Jähriger nicht voll strafmündig ist, kommt er in die Jugendstrafanstalt Rainford, wo er die Härte des Knastalltags kennen lernt.

Dass man bei diesem relativ unbekannten Streifen aus dem Jahr 1983 kaum Boni wie beispielsweise einen Audiokommentar oder gar ein Making of erwarten kann, war kaum anders zu vermuten. Immerhin hat sich Kinowelt die Mühe gemacht, die vor 20 Jahren aus der deutschen Fassung geschnittenen Szenen wieder einzufügen und diese aufgrund der fehlenden Synchro zu untertiteln. Das einzige Extra auf der Scheibe ist der zweiminütige Original-Kinotrailer in englischer Sprache.FE

Fazit

Film-Check: Glaubwürdiger Einblick in den Alltag in US-Jugendstrafanstalten, in dem ein junger Sean Penn ("Mystic River") sehr überzeugend die Rolle des minderjährigen Kriminellen verkörpert.
DVD-Fazit: Knast-Drama mit bis heute aktuellem Thema, einer gelungenen Inszenierung und einem sehenswerten Sean Penn in der Hauptrolle. Bei der Ausstattung bietet die Scheibe allerdings sehr wenig, an die Qualität von Bild und Ton sollte man dem Alter des Filmes entsprechend keine hohen Ansprüche stellen.

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