"Im Reich der Sinne" spielt in Japan 1936. Zwischen Kichizo (Tatsuya Fuji) und der Geisha Sada (Eiko Matsuda) entwickelt sich eine Liebschaft, die alle Tabus bricht. Ihre Lust verstärken die beiden, indem sie sich Schmerzen zufügen. Schließlich bittet Kichizo seine Geliebte, ihn während des Liebesaktes zu erwürgen ...
Regisseur Nagisa Oshimas Werk sorgte bei der Berlinale 1976 aufgrund seiner pornografischen Darstellungsweise für einen Skandal und wurde für 18 Monate beschlagnahmt. Nach der Freigabe durch den Bundesgerichtshof wurde der ungeschnittene Streifen 1978 in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.
Weniger freizügig, aber dafür unheimlicher geht es in "Im Reich der Leidenschaft" zu. Erzählt wird die tragische Geschichte von Seki (Kazuko Yoshiyuki) und ihrem Verehrer Toyoji (Tatsuya Fuji). Um ihre Liebe ausleben zu können, ermorden die beiden Sekis Mann Gisaburo (Takahiro Tamura) und werfen seine Leiche in einen ausgedienten Brunnen.
Drei Jahre später erscheint Gisaburos Geist den Dorfbewohnern. Als ein Polizist der Angelegenheit nachgeht, müssen Seki und Toyokji für ihre Tat schwer büßen. MN n
