Animal Crossing: New Horizons für Switch 2 im Test: Mehr Insel-Glanz für wenig Geld
Test
Sechs Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung hat Animal Crossing: New Horizons ein Upgrade für die Nintendo Switch 2 bekommen. Ob sich das lohnt, verraten wir euch in unserem Test.
Es geht zurück auf die Insel! Dieses Mal kam Tom Nook mit einem ganz besonderen Angebot um die Ecke, und wir konnten es nicht sein lassen: Für Animal Crossing: New Horizons gibt es seit dem 15. Januar 2026 ein Upgrade für die Nintendo Switch 2. Lesetipp: So schaltet ihr das Resort-Hotel in Animal Crossing New Horizons frei!
Eigentlich sollte zeitgleich auch das kostenlose Update auf Version 3.0 online gehen, doch das feierte seine Ankunft auf der Insel überraschend schon einen Tag vorher. Wir verraten euch, was die Switch-2-Edition zu bieten hat, und sprechen außerdem darüber, welche neuen Inhalte das generationsübergreifende Update im Urlaubsgepäck hat.
In diesem Artikel
Maus, Mikro und Mehrspieler im Inselalltag
Wenn ihr das Spiel schon besitzt, egal ob digital oder physisch, könnt ihr euch das Upgrade-Pack für gerade mal fünf Euro im eShop kaufen. Damit stehen euch neben der verbesserten Grafik auch ein paar kleine Features zur Verfügung, die erst durch die Hardware der Switch 2 ermöglicht werden.
Zum Beispiel lässt sich jetzt die Maus-Funktion der Joy-Cons nutzen, allerdings geht das leider nur in bestimmten Situationen wie beim Einrichten von Häusern, beim Erstellen von Designs und beim Zeichnen von Mitteilungen für das Schwarze Brett. Fürs Angeln, Gärtnern oder Craften bringt euch die Funktion also nichts.
Das Spiel zeigt euch durch ein Icon an, wenn ihr vom Maus-Modus Gebrauch machen könnt. Und auch, wenn das Platzieren und vor allem das Verschieben der Möbel schon mit den Sticks gut vonstattengeht, ist die neue Funktion dafür ziemlich praktisch.
Wir empfehlen euch allerdings, möglichst viele der gewünschten Gegenstände erst einmal ins Zimmer zu klatschen und dann gebündelt neu zu verteilen. Beim Wechseln zum Katalog funktioniert der rechte Joy-Con nämlich nicht mehr als Maus und muss wieder in die Hand genommen werden.
Quelle: PC Games
Der Maus-Modus kommt an bestimmten Stellen wie beim Einrichten von Häusern zum Einsatz. Dafür eignet sich die konsolenexklusive Funktion ziemlich gut.
Wenn ihr alles hübsch gestaltet und eingerichtet habt und wieder los in die große, weite Inselwelt zieht, könnt ihr von einem weiteren Feature Gebrauch machen. Kennt ihr das, wenn ihr durch euer Urlaubsparadies irrt und nach einem ganz bestimmten Bewohner sucht, der sich zu verstecken scheint? Jetzt könnt ihr einfach nach ihm rufen!
Und das meinen wir auch so, denn sobald ihr das neue Megafon zückt und eine Taste gedrückt haltet, schaltet sich das in der Konsole integrierte Mikrofon an. Wir haben uns ein bisschen wie bei Nintendogs gefühlt und auch viel Spaß damit gehabt, unsere Nachbarn so albern wie möglich zu rufen - leider ist das nicht im Spiel beziehungsweise unseren Aufnahmen im Testvideo zu hören.
Quelle: PC Games
Felix, wo bist du?! Mit dem Megafon könnt ihr nach euren tierischen Nachbarn rufen. Eine Sprechblase verrät euch dann, in welche Richtung ihr laufen müsst, um sie zu finden.
Aber dafür hat es meistens reibungslos funktioniert und es ploppte eine Sprechblase am Bildschirmrand auf, die uns die ungefähre Richtung zum gesuchten Gefährten angezeigt hat. Wenn ihr lieber zusammen mit anderen Spielern unterwegs seid, statt nach den tierischen Bewohnern zu suchen, könnt ihr auf der Switch 2 außerdem den GameChat samt Kamera nutzen - uns sind die putzigen NPC-Nachbarn aber immer noch am liebsten.
Apropos Mehrspieler: Wenn alle befreundeten Inselsprecher die Switch-2-Version besitzen, könnt ihr online mit bis zu zwölf Leuten gleichzeitig zocken. Im drahtlosen Modus liegt die Grenze stattdessen bei acht Spielern.
Doch keine Sorge, falls nicht alle aus eurem Freundeskreis die neue Version oder überhaupt die neue Konsole besitzen. Der Online-Modus funktioniert auch versionsübergreifend problemlos. Sagt Bodo beim Bereitmachen eurer Insel einfach, ob ihr eine reguläre Session oder eine für zwölf Spieler starten wollt, er kümmert sich dann um alles Weitere.
Quelle: PC Games
Zu welchem Team gehört ihr: Volle Insel mit zwölf Spielern oder lieber nur eine Person zur selben Zeit zu Besuch? Beides ist möglich, aber um mit einem Dutzend Spielern zu zocken, brauchen alle die Switch-2-Version.
Aufpoliert und trotzdem limitiert
Mit dem passenden Monitor erstrahlt eure Insel ab sofort zudem in 4K, da kommt dem Spiel also die bessere Leistung der neuen Konsole zugute. Das ist auf jeden Fall ein schöner Anblick, schließlich waren die Kanten vorher bei genauerem Hinschauen etwas krisselig.
Aber leider könnt ihr eure Sternis weiterhin nur in 30 FPS verdienen - für eine bessere Framerate war der Tanuki dann wohl doch zu geizig. Das finden wir schade, da wir uns über ein flüssigeres Erlebnis gefreut hätten.
Schuld daran soll wohl die Struktur des Spiels sein, da einige Elemente an die Bildrate gekoppelt sind und eine Änderung so nicht möglich wäre, ohne das gesamte Spiel durcheinanderzubringen. Da wir New Horizons aber ohnehin mit der niedrigeren Bildrate gewohnt sind, fällt das immerhin nicht allzu störend auf.
Außerdem ist das Upgrade-Pack mit seinem Preis in Höhe von fünf Euro günstiger als alle bisherigen, für die je nach Spiel und Inhalten 10 bis 20 Euro verlangt wurden. Für so wenige Sternis lohnt sich der Wechsel, trotz der wenigen neuen Features, allemal. Wenn ihr das Spiel noch gar nicht besitzt, zahlt ihr für die Nintendo-Switch-2-Edition ebenfalls nur fünf Euro mehr als für die ursprüngliche Version. Auf der nächsten Seite findet ihr mehr über die neue Version 3.0 sowie unser Fazit samt Wertung.
