Gruselige DVD zum Gruselstreifen?
Der unsichtbare Dämon attackiert die Bells
Nach dem Erfolg von Scott Derricksons "Der Exorzismus von Emily Rose" war es nur eine Frage der Zeit, bis weitere "auf wahren Begebenheiten" beruhende Horrorstreifen kommen würden. Als Vorlage diente in diesem Fall Brent Monahans Roman "The Bell Witch: An American Haunting", der sich um eine Geistergeschichte aus dem 18. Jahrhundert dreht und extrem nah an der Wirklichkeit sein soll.
Effektvoller übernatürlicher Hokuspokus
Demzufolge belegte die berüchtigte Hexe Kate Batts (Gaye Brown) nach einem Streit den Farmer John Bell (Donald Sutherland) und dessen halbwüchsige Tochter Betsy (Rachel Hurd-Wood) mit einem Fluch. Der wird zunächst nicht ernst genommen, doch bald häufen sich gespenstische Ereignisse. Ein schwarzer Wolf streift ums Haus, Geräusche und Stimmen sind zu hören und Betsy wird von Albträumen heimgesucht. Als der dämonische Peiniger dann physisch attackiert und ein hektisch eingeleiteter Exorzismus fehlschlägt, scheinen die Bells den Mächten des Bösen hilflos ausgeliefert.
Statt eines üblichen Audiokommentars findet sich unter den Extras ein "Director’s Video Commentary", in dem Regisseur Courtney Solomon bevorzugt Filmkritiker in die Pfanne haut.
