Alien: Isolation 2 gespielt: Hierfür braucht ihr verdammt starke Nerven!
Special
Das tödlichste Alien der Filmgeschichte in seiner zweiten Spielehauptrolle: Alien Isolation 2 bringt den berühmt-berüchtigten Stealth-Horror zurück und zeigt weiterhin keine Gnade. Wir durften bereits unser Glück versuchen!
Mit Alien Isolation 2 bekommt ein absoluter Fan-Liebling endlich seinen Nachfolger. Der will uns wieder genauso das Fürchten lehren wie das zwölf Jahre alte Debüt: mit einem unberechenbaren und intelligenten Feind, den wir nicht besiegen können, sondern überlisten müssen.
Wir durften das Schleich-Horrorspiel erstmals selbst ausprobieren und anschließend mit dem Game Director über die Vision dahinter sprechen. Eines ist schon nach wenigen Minuten klar: Diese Vision ist wieder nichts für schwache Nerven - in mehrerlei Hinsicht.
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Nicht totzukriegen und ganz schön hungrig
Im letzten Spiel haben wir es als Amanda Ripley geschafft, das Alien in einem kleinen Forschungslabor zu isolieren und den Laden mitsamt unserer Nemesis in den Weltraum zu schießen. Aber wie das in Horrorgeschichten nun einmal so ist, findet der Schrecken damit kein Ende: Das Labormodul stürzt auf einem finsteren Planeten ab, wo es später von einer Bergungscrew des Weyland-Yutani-Konzerns entdeckt wird. Und dreimal dürft ihr raten, wer hier immer noch durch die Gänge schleicht.
Bevor wir es mit dem Xenomorph zu tun bekommen, steht aber zuerst ein kurzer Streifzug durch die größte Neuerung von Alien Isolation 2 an: die Planetenoberfläche. Das Katz-und-Maus-Spiel wird diesmal nämlich nicht nur in klaustrophobischer Retro-Sci-Fi-Architektur stattfinden, sondern auch an der frischen Luft.
Quelle: Creative Assembly
Die modifizierte Unreal Engine 5 neigte in der frühen Demo noch zu Framerate-Einbrüchen, aber sie transportiert auch eine beeindruckende Stimmung.
Technik, die einsaugt
Schon hier punktet die kleine Gameplay-Demo mit beeindruckender Technik und einer zum Schneiden dichten Atmosphäre. Der Entwickler Creative Assembly hat für den Nachfolger auf die Unreal Engine 5 umgesattelt, sie aber mit eigenen Tools für Beleuchtung und Sound ausgestattet.
Gerade die vielschichtige Tonkulisse und die Wettereffekte ziehen uns mitten in die Szene, wenn wir im Sturm durch den verkokelten Wald streifen. Die lebensechten Animationen der Figuren tun ihr Übriges - auch, wenn uns die Heldin später garantiert wieder zu langsam vorkommen wird, wenn sie irgendeine Gerätschaft bedienen muss. Das passiert nämlich gerne, während dem Alien einen Gang weiter schon die Suppe aus den Kiefern tropft.
Besagte Heldin heißt Blake und ist Teil der Weyland-Yutani-Crew. Obwohl sie keine Ripley ist - zumindest nicht, dass wir wüssten - führt sie die lange Tradition weiblicher Hauptfiguren im Alien-Franchise fort. Und nicht nur sie soll Fans an Sigourney Weavers Abenteuer zurückerinnern, das ganze Spiel ist wieder eine Liebeserklärung an den ersten Alien-Film.
Quelle: Creative Assembly
You always know a Working Joe: In Teil 1 wollte euch nicht nur das Alien ans Leder, auch mit durchgeknallten Androiden musstet ihr euch herumschlagen.
Wenig später schleichen wir daher auch durch eine vertraute Retro-Sci-Fi-Umgebung, denn Blake möchte unbedingt das abgestürzte Labor erforschen. Überlebende finden wir da aber nicht, jedenfalls keine menschlichen. Stattdessen werden wir von einem zugerichteten Androiden angefallen.
Diese "Working Joes" könnten wieder als Standardgegner herhalten, damit unsere Waffen und Werkzeuge einen regelmäßigen Einsatzzweck haben. Gesehen haben wir bisher aber weder irgendwelche Tools, noch Kämpfe gegen Androiden. Unser Demo-Abschnitt ist zu Beginn des Spiels angesiedelt und konzentriert sich ganz aufs Erkunden und Verstecken.
Vertrautes Gameplay, aber nicht weniger spannend
Im abgestürzten Labor gilt es zuerst, ein paar Hebel umzulegen, damit wir tiefer vordringen und ein paar Informationen beschaffen können. Zunächst noch ohne Karte erforschen wir die Gänge und sammeln Ersatzteile und Schrott ein, um eine Maschine zu reparieren. Schon hier, bevor wir der größten Bedrohung überhaupt begegnet sind, entfaltet sich eine haarsträubende Tonkulisse.
Draußen tobt nämlich der Sturm weiter und das ganze Labormodul droht, von einem reißenden Strom mitgerissen zu werden. Das ständige Poltern und Knarzen der Umgebung sorgt für ein permanentes Gefühl der Unsicherheit, da wir nicht wissen, welche anderen Geräusche davon verschluckt werden. Auf der nächsten Seite klären wir, warum gerade das unser Todesurteil sein kann - jetzt sind wir nämlich nicht mehr alleine im Labor!
