Vom Fernseh-Knaller zum PS2-Hit? Die OPM-Agenten sagen euch, was Jack Bauers Konsolendebüt taugt!
Fernsehen zum Mitspielen
Während die Spielmechanik gelegentlich stolpert, gibt die Präsentation tüchtig Vollgas: Sonys Cambridge Studio hat den Geist der TV-Reihe nahezu verlustfrei auf die PS2 übertragen. Euch erwarten "24"-typische Storywendungen und exzellent inszenierte Zwischensequenzen. Absolut herausragend sind jedoch die Polygoncharaktere: Man wähnt sich fast schon beim Schauen einer Serienfolge, so echt und natürlich sieht das Pixelpersonal aus. Kein Wunder, schließlich durften die Entwickler dank umfangreicher Lizenzen sämtliche Originalschauspieler bis ins Detail nachbilden. Ebenfalls keine Selbstverständlichkeit, aber bei "24" ein echter Ohrenschmeichler: Alle Figuren sprechen mit den Stimmen ihrer bekannten Synchronsprecher und im Hintergrund tönt der tolle Seriensoundtrack.
Belohnung für Tüchtige
Wie bei guten Film-DVDs schlummert auf dem silbernen Datenträger außerdem eine Wagenladung an Bonusmaterial. Das Angebot umfasst fünf Zusatzfilmchen, sechs Szenenbilder und satte 47 Extracharaktere. Für Lau gibt's den netten Zubehör-Reigen allerdings nicht -- ihr müsst ihn euch erst verdienen. Wie das geht? Ganz einfach: Am Ende jeder Mission flimmert eine Abschlussbewertung über den Schirm. Diese berücksichtigt wiederum euer Verhalten gegenüber Zivilisten (nicht ballern!), wie viele Gangster über den Jordan gegangen sind (tüchtig ballern!) und wie viele Kriminelle ihr festgenommen habt. Erst ab einem Perfektionsgrad jenseits der 90 Prozenthürde wird das jeweilige Bonusmaterial dauerhaft freigeschaltet. Schade eigentlich, dass "24: The Game" nicht auch in solch hohe Wertungsregionen vorstoßen kann -- die OPM-Jacks hoffen schon jetzt auf einen spielerisch runderen, ebenso grandios inszenierten Nachfolger! TK
