Richard Donner lässt Bruce Willis und Mos Def als Buddy-Gespann in einem solide inszenierten Cop-Thriller auftreten
Detective Jack Mosley ist ein Wrack
Mit Kultfilmen wie "Das Omen" (1976), "Superman" (1978), "Die Goonies" (1985) oder den vier "Lethal Weapon"-Teilen (1987-1998) machte sich der inzwischen 76-jährige Regisseur und Produzent Richard Donner einen Namen als Actionspezialist. Der letzte Streifen des Regie-Veterans, die hanebüchene Sci-Fi-Zeitreise "Timeline" mit Paul Walker, fiel bei Kritikern und Publikum allerdings gnadenlos durch. Die Resonanz auf "16 Blocks" war da schon deutlich positiver.
Willis will's wissen
Jack (Bruce Willis) ahnt nicht, dass Eddie (Mos Def) gegen seine Kollegen aussagen soll
Jack Mosley (Bruce Willis) hat seine besten Zeiten bei der New Yorker Polizei schon lange hinter sich. Der abgehalfterte Cop ist dem Alkohol zugeneigt, körperlich wie seelisch am Ende und fiebert dem Tag seiner Pensionierung entgegen. Nach einer ermüdenden Schicht hat Mosley noch einen kurzen letzten Auftrag zu erledigen: Er soll einen Kleinkriminellen rechtzeitig zu einer Verhandlung ins Gericht bringen, bei der dieser als Zeuge aussagen soll. Eigentlich keine große Sache, da das Gebäude gerade einmal -- die titelgebenden -- 16 Häuserblocks entfernt liegt.
Jacks Ex-Partner (David Morse) will Eddie aufhalten
Jack ahnt nicht, dass der Zeuge namens Eddie Bunker (Mos Def) vor Gericht ausgerechnet gegen korrupte Polizisten Belastendes vorzubringen hat. Als auf offener Straße plötzlich ein Killer das Feuer auf Eddie eröffnet, ist das der Beginn einer gnadenlosen Hetzjagd. Der gestresste NYPD-Mann und sein redseliger Schützling verschanzen sich auf der Flucht in einer Kneipe. Dort taucht wenig später Jacks ehemaliger Partner Frank (David Morse) auf und versucht ihn davon zu überzeugen, dass es besser sei, Eddie aus dem Weg zu räumen. Doch Jack hat sich vorgenommen, den Kleinkriminellen vor dem Untersuchungsausschuss abzuliefern ...
