Bioshock 3 Infinite: "Wir definieren den Begriff Sequel neu" und Multiplayer noch nicht sicher - Interview mit Irrational Games

Special Luise Künnemann

Heute mit noch mehr Fragen: Die Bioshock-Macher packen aus - warum es in guten Filmen keine Brüste geben muss, was das mit Bioshock 3: Infinite zutun hat und vieles mehr lest ihr in unserem gamescom-Interview mit Ken Levine von Irrational Games!

Wir haben den Creative Director von Bioshock: Infinite, Ken Levine, noch mal getroffen: Im zweiten Interview mit Andreas Szedlak erfahren wir noch mehr zu Columbia, der Verknüpfung zu den Vorgängern des Spiels und vieles mehr - lest selbst:

Das Spiel sieht jetzt schon fantastisch aus. Warum erscheint es erst 2012?

Es gibt neben der Grafik noch weitere Dinge, die Zeit kosten. Zum Beispiel das Balancing. Blizzard nimmt sich für so was immer sehr viel Zeit, auch Valve. Die besten Spiele sind die, bei denen man genügend Zeit für das Polishing hat. Die Leute geben 60 bis 70 Euro für ein Spiel aus und wir wollen ihnen ein komplett fertiges Produkt anbieten.

Wie groß ist Columbia im Vergleich zu Rapture?

Die beiden Städte lassen sich schwer vergleichen. Wenn man in Rapture ein Gebäude am Horizont gesehen hat, war das oft nur Kulisse. In Columbia kannst du jedes Gebäude auch erreichen und betreten, das du siehst.

Seit wie vielen Jahren arbeitet ihr an BioShock: Infinite und wie viele Leute gehören dem Entwickler-Team an?

Wir arbeiten inzwischen seit zweieinhalb Jahren an dem Projekt. Mittlerweile sind mehr als 100 Leute an der Entwicklung beteiligt. Größer sollte das Team aber nicht werden, denn irgendwann ist es unmöglich, jeden Mitarbeiter zu kennen und auf ihn eingehen zu können. Wir nehmen es lieber in Kauf, eine längere Zeit für das Spiel zu benötigen - natürlich ohne unnötig Geld zu verbrennen - als das Team zu groß werden zu lassen.

Was macht die Entwicklung von BioShock: Infinite so speziell?

Das Aufregende ist, dass wir den Begriff Sequel neu definieren. Die Leute sind es gewohnt, dass ein Nachfolger fünf neue Waffen und so weiter bringt. Das ist bei BioShock: Infinite ganz anders. Die Engine ist neu, der Inhalt ist neu und es gibt neue Gameplay-Features. Aber trotz allem ist es immer noch ein BioShock, mit geheimnisvollen Charakteren wie Booker de Witt und Elizabeth und einer außergewöhnlichen Stadt.

Ist die Story von BioShock: Infinite auf irgendeine Weise mit dem ersten BioShock verknüpft?

Ja. Die Leute werden dies im Verlauf des Spiels erkennen.

Auf Seite 2 lest ihr das gestrige Interview mit Ken Levine!

Bioshock 3: Infinite - Alle Screenshots

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