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| | #31 (permalink) | |
| Registriert seit: 21.08.2006 | Zitat:
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| | #32 (permalink) |
| Registriert seit: 19.08.2006 Ort: Aachen Alter: 30 | ROB ZOMBIE'S HALLOWEEN Erstaunlich: dass Zombie in den ersten knapp 40 Minuten jegliche Grundlage des Originalfilms vergewaltigt, hat mich letztlich weniger gestört als gedacht; im Gegenteil, ich empfand diese 40 Minuten als die besten des Films. Das mag dem Umstand geschuldet sein, dass Rob Zombies Stil hier noch am deutlichsten hervortritt und er den Anforderungen an ein Remake, eine Neuinterpretation zu liefern, noch am ehesten gerecht wird. Was er dann allerdings macht, erschließt sich mir nicht und führt die so mühsam und lang aufgezogene Exposition vollkommen ad absurdum: plötzlich beginnt Zombie, Carpenter zu kopieren! Zombie selbst ist ab diesem Punkt einfach nicht mehr existent. Stattdessen ist Michael plötzlich doch wieder das Monster, der "Boogeyman", das Wesen ohne Schuld, Gewissen und Motivation. Was hier als das "Böse", als der "Antichrist" stilisiert wird, hat Zombie aber noch wenige Minuten zuvor versucht zu ergründen. Und jetzt soll das wieder alles für die Katz sein? Positiv hervorgehoben werden muss die Besetzung (zumal das "Wie" der Besetzung auch interessant ist; Brad Dourif, vor allem aber Danny Trejo werden vollkommen entgegen ihres Standards eingesetzt) und dass Zombie gewalttechnisch nicht dem totalen Exzess erliegt, der ja noch im Trend liegt. Aber konzeptionell ist der ganze Film ein einziges Gewirr aus Inkonsequenz und Widersprüchen in sich selbst. 5/10 |
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| | #33 (permalink) | |
| Gelöscht Registriert seit: 21.08.2006 Ort: Schaafheim Alter: 30 | Zitat:
. Ich hab das für mich so verstanden dass (oje, ich spür schon die Keule) Michael ein Schizo ist, der von gelegentlichen, immer häufiger werdenden Gewaltausbrüchen immer weiter abstumpft bis hin zu dem Monster das er zum Ende des Films ist. Der Prozess war für mich komplett abgeschlossen nachdem sein letzter Anker zur Menschlichkeit(Laurie) sich mit dem Messer gegen ihn wendet.Dass die Kindheit von Myers entmystifiziert wurde fand ich ebenfalls nicht so schlimm. Hallowen hat für mich aber auch nicht den Stellenwert wie für andere muss ich dazu sagen. Das einzige was mich gestört hat waren die Klischees die dafür schamlos verbraten wurden, wie schön häufiger hier erwähnt wurde. Es scheint wirklich so, als könnte Zombie nur assoziale darstellen. Mich hat der Film zumindest sehr gut unterhalten, und deswegen bewegt er sich bei mir auch so zwischen 7-8/10 | |
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| | #34 (permalink) |
| Gelöscht Registriert seit: 21.08.2006 | Halloween (2007) Der erste neu hinzugekommene Teil mit der Jugend von MM hat dem Film mehr gegeben als genommen. Natürlich kann man diese Interpretation als Denkmalsschändung betrachten und hat zweifelslos recht damit. Andererseits ist dies wenigstens eine Neuinterpretation des Originals und nicht dessen bloßes Widerkäuen. Ein Faktor, der für mich bei Remakes und deren Existenzberechtigung ein wesentlicher Faktor ist. Ob man diese Neuinterpretation nun als wirklich gelungen bezeichnen kann, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Für mich ist sie es nicht. Ohne viel zu sagen, deutete Carpenter im Original zweifelsfrei an, daß Michael im Schoß einer relativ geborgen und harmonisch lebenden Mittelsstandsfamilie aufwuchs. Für mich ein ganz wichtiger Faktor, um das nachfolgende Grauen noch erschreckender und weniger nachvollziehbar zu machen. Zombie bedient im Gegensatz dazu sämtliche Klischees, welchen man nur habhaft werden kann. Eine White-Trash-Family aus den untersten Regionen der sozialen Mülltonne. Physische und psychische Gewalt, Verrohung in extremen Maße, sexuelle Abartigkeit, und und und. Ein Paradebeispiel, wie es Psychologen lieben, um daran die fast unweigerliche Entwicklung des geschundenen Kindes zum soziopathischen Mörder festzumachen. Muß und sollte in dieser schon geradezu peinlichen Ballung nicht sein. Aber Zombie kann scheinbar nicht anders, als seine Protagonisten in diesem Umfeld anzusiedeln. Somit wird aber Michael, im Gegensatz zum Original, um fast jede Facette seines für Erklärungsansätze nicht greifbaren Nimbus des unbegreiflichen Bösen beraubt und der Film seiner Aura des nicht faßbaren Bösen. Somit bleibt für diesen Teil des Films das Resultat, daß zwar eine Neuinterpretation stattgefunden hat, diese letztendlich aber voll in die Hosen ging. Für den zweiten Teil des Films, der Erzählung der durch das Original bereits bekannten Geschichte, kann man es relativ kurz machen. in simpelster 08/15-Manier spult Zombie das Carpenter-Original lieb- und einfallslos herunter. Dabei erbringt er als eigenständige "Leistung" lediglich die Hinzunahme weiterer Morde, um den geneigten Slasherfan der heutigen Zeit zu befriedigen. Das "weniger" von Carpenter, eingebettet in einem phantastischen Suspense-Gerüst, war da um Lichtjahre intensiver,und spannender als Zombies klischeebeladene Mordparade. Einziges Plus, welches man Zombie hier noch mit viel gutem Willen anrechnen kann, ist der Umstand, daß er der Versuchung diese Morde in expliziter Manier zu zelebrieren nicht erlegen ist. Eigentlich schon fast verwunderlich, wenn man den ganzen Rest betrachtet. So bleibt unter dem Strich ein relativ gewöhnlicher Slasher, welchen man nur dann einigermaßen genießen kann, wenn man das Original nicht kennt, oder sich den Filmen aus dieser Ära strikt verweigert. Ich konnte jedenfalls, spätestens ab dem Ausbruch aus der Klapse, das Original im Hinterkopf nicht ausblenden und kam demnach aus dem Kopfschütteln und teilweise auch Ärgern nicht heraus. Wie der Film auf ich gewirkt hätte, wenn ich das Original nicht kennen würde, kann ich beim besten Willen nicht beurteilen. So bleibt für mich als Fazit eine 4/10 |
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| | #35 (permalink) |
| Registriert seit: 21.08.2006 Ort: Mönchengladbach Alter: 28 | Oh nein, ich hatte es befürchtet! Das Zombie Michael in dieser "kaputten" Familie ansiedelte, hatte ich zuerst auch als Fehler angesehen, doch als ich den Film dann gesehen habe, fand ich es als Neuinterpretation dann aber doch irgendwie passend. Genauso wie den gesamten ersten Teil des Films. Er war innovativ (soweit man das Wort bei einem Horrorfilm-Remake überhaupt benutzen darf!) und sehr gut gespielt! Das Doug Faerch auch so aussieht wie mein jüngster Cousin machte die Illusion bei mir perfekt! Das der zweite Teil des Films nur eine Kopie des Originals war, empfand ich auch als schade! Da hätte ich mir ein bisschen mehr Mut von Zombie gewünscht, da er den ersten Teil schon so anders inszeniert hatte! Nichtsdestotrotz geht der Film irgendwie "ab wie Sau", wie ich finde! Von mir eine klare 9 / 10!
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| | #36 (permalink) |
| Gelöscht Registriert seit: 27.08.2006 Alter: 40 |
muss sab zustimmen in seiner Kritik als ich Halloween das erste mal gesehen hatte, schaute ich nicht bis zum Ende. Der Anfang war gut gemacht aber mir fehlte ab der Mitte etwas eigene Substanz von Zombie. Dann kaufte ich mir die 3er Box und schute mir den Kinocut nochmals an. Nun kam der Film doch besser rüber und ich hab eh nicht die beste Erinnerung an das Original. Vorallem der Schlusspunkt wusste zu begeistern und ich geben dem Film ne 8/10 in ein paar Monaten dann den Directors Cut... |
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| | #37 (permalink) | |||
| Gelöscht Registriert seit: 21.08.2006 | Ich konnte dich doch in deiner Erwartungshaltung nicht enttäuschen. Zitat:
Gerade diese wirklich in all ihren Klischees so extrem überzogene Proletenfamilie hat für mich alles zerstört. Damit wurden Michael all jene Alibis für seine Entwicklung geliefert, die heutige Psychologen so sehr lieben. Laß doch heute einen Menschen zum Gewalttäter werden, sofort beginnt die verzweifelte Suche der Psychologen nach den Ursachen, da ein Mensch prinzipiell als guter Mensch geboren und erst durch diverse negative Einflüsse zum Täter mutiert. Eine Theorie, der ich mehr als skeptisch gegenüberstehe, wie übrigens auch diverse forensische Psychiater. Wenn man dann bei dem zum Gewalttäter mutierten Menschen ein paar harte Horrorvideos und Killerspiele findet, zudem in seiner Historie Hinweise auf Mißhandlung und/oder schlechtes soziales Umfeld im Familienkreis entdeckt, ist das Weltbild wieder gerade gerückt und man hat seine einfache Schuldzuweisungstheorie untermauert. Ein Simplizizimus der mich immer wieder wütend macht. Und genau dieses Klischee hat Zombie so überzogen penetrant bedient, daß ich dem Film somit wenig Gutes abgewinnen konnte. Sorry, ist halt meine Sicht der Dinge, die natürlich keine Allgemeingültigkeit haben muß. Zitat:
Zitat:
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| | #38 (permalink) | ||
| Registriert seit: 21.08.2006 Ort: Mönchengladbach Alter: 28 | Zitat:
Zitat:
Ich finde da Agent Orange's Theorie vom Schizophrenen aber nicht schlecht, dessen letztes Menschliche durch das Einstechen auf ihn von seiner "geliebten" Schwester verloren geht! Aber ich glaube, ich habe halt wirklich den Vorteil und kann, im Gegensatz zu dir, das Original weitestgehend ausblenden!
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| | #39 (permalink) |
| Registriert seit: 21.08.2006 Ort: Mönchengladbach Alter: 28 |
Wer hat eigentlich schon sowohl Kinofassung als auch Director's Cut gesehen? ich muss ja ehrlich sagen, das ich eigentlich sogar den Kinocut besser finde, weil die größte Änderung ja die Spoiler: Das alternative Ende, welches als Extra zu sehen ist, finde ich aber auch nicht schlecht!
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| | #40 (permalink) | |
| Registriert seit: 19.08.2006 Ort: Aachen Alter: 30 | Zitat:
Ich würde gegen den Ansatz nix sagen; ich stimme Travis zu, originell ist das nicht, das Original war da viel origineller, aber zumindest hat man hier Zombies Marke gesehen und es hat einfach noch ein bisschen Spaß gemacht. Aber wenn er schon so anfängt, kann er dann nicht doch wieder versuchen, versöhnlich zu werden mit der Vorlage. | |
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. Ich hab das für mich so verstanden dass (oje, ich spür schon die Keule) Michael ein Schizo ist, der von gelegentlichen, immer häufiger werdenden Gewaltausbrüchen immer weiter abstumpft bis hin zu dem Monster das er zum Ende des Films ist. Der Prozess war für mich komplett abgeschlossen nachdem sein letzter Anker zur Menschlichkeit(Laurie) sich mit dem Messer gegen ihn wendet.









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