SSX im Kurztest: Ab auf den Gletscher! EA Sports Wiederbelebung der spektakulären Snownboard -Reihe bietet gute Snowboard-Action, leidet aber unspektakulärer Optik und schwachem Spielgefühl.
SSX im Kurz-Test: Vom Mount Everest bis zum Kilimandscharo, von der Antarktis bis nach Sibirien: EA Sports hat in SSX neun populäre Gletscher eingebaut und dafür sogar auf topografische Daten der NASA zurückgegriffen. Überhaupt ist der Umfang die große Stärke des Snowboard-Spektakels. Es gibt auf den Gletschern über 150 Einstiegspunkte, bei denen eine Vielzahl von Wettbewerben auf den Spieler wartet. Mal muss man mehr Trickpunkte als die Gegner sammeln, mal einer Lawine entkommen, mal mit einer Lampe auf dem Helm durch einen düsteren Bergtunnel boarden. Zumeist geht es aber darum, in Renn-Wettbewerben als Erster durchs Ziel zu rasen. Elementar ist dabei der Boost, der für den entscheidenden Geschwindigkeitsvorteil sorgt. Diesen lädt man durch Tricks auf – und es ist erstaunlich, wie viele unterschiedliche Moves die Macher implementiert haben.
SSX: Zu simple Steuerung
Die Steuerung ist sehr einfach gehalten. Dies macht sich beim Ausführen der Tricks positiv bemerkbar und auch das Grinden auf Rohren oder Steinkanten geht locker von der Hand. Das Boarden an sich ist für unseren Geschmack aber zu simpel geraten. Das Ganze passt zwar zur abgedrehten Action, fühlt sich aber mangels realistischer Fahrphysik so gar nicht nach Tiefschnee- Carven ab. Zumal man trotz der simplen Kontrolle nicht vor frustrierenden Stellen gefeit ist, an denen man ohne Vorwarnung im Abgrund landet. Die Optik macht uns zudem auch nicht so richtig glücklich. Für ein Snowboard-Spektakel ist die Darstellung viel zu unspektakulär.
