Die Fussball Manager-Reihe geht in ihr 10. Jahr. Wir testen, ob das deutsche Entwicklerteam die beliebte Manager-Simulation an den richtigen Stellen verbessert hat oder ob der Fusball Manager 12 nur ein Aufguss des Vorgängers ist.
Zwölf Monate Wartezeit sind vorbei, wir haben Fussball Manager 12 im Test! Auf dem Cover befindet sich diesmal der Mainzer Trainer Thomas Tuchel - und wir wünschen ihm, dass er die Saison als Mainzer Trainer beenden darf, im Gegensatz zu seinen Cover-Vorgängern Felix Magath (FM 11, rausgeflogen bei Schalke) und Ralf Rangnick (FM 10, rausgeflogen bei Hoffenheim). Aber zum Spiel: Auf den ersten Blick erkennen wir die obligatorische Umänderung der Benutzeroberfläche, aber natürlich steckt im Fussball Manager 12 noch mehr Neues. Neben aktualisierten Lizenzen zum Beispiel ein überarbeitetes Vereinsgelände sowie ein realistischerer Finanzbereich, in dem sich Vereine und Spieler erst das Vertrauen der Sponsoren durch sportliche Erfolge erarbeiten müssen.
Auch Wünsche aus der Community wurden beherzigt, weshalb man neben kleinen Ansprachen vor dem Spiel auch ein Probetraining veranstalten kann, bei dem man aus Hobbykickern schnell Fußballprofis macht. Wem der ganze Manager-Trubel über den Kopf steigt, der darf wieder Aufgaben an Mitarbeiter abtreten. Kritisieren müssen wir auch in diesem Jahr, das 3D-Spiel, das sowohl optisch wie spielerisch der Fußball-Simulation FIFA um Jahre hinterhinkt: Spieleraktionen sehen abhehackt und unrealistisch aus, der Detailgrad der Grafik lässt ebenfalls zu wünschen übrig. FM-Profis bevorzugen aber eh den Textmodus bevorzugt, kann auch dieses Jahr beherzt zugreifen.Fussball Manager 12 ist ab 20. Oktober für PC erhältlich.
