F1 2011 im Test für Xbox 360 und PS3: Die beste Formel 1-Simulation aller Zeiten? - Ab heute im Handel

Test Andreas Szedlak Dominic Eskofier

Unser Test zu F1 2011 ist da, in dem wir euch verraten, ob das Rennspiel den tollen Vorgänger schlagen kann. Erwartet euch gar die beste Formel 1-Simulation aller Zeiten? Im F1 2011-Test verraten wir euch, welche Teile des Spiels uns gefallen haben und woran Codemasters noch schrauben kann.

KERS, DRS, Safety Car und ein üppiger Strafenkatalog: Unser Test zu F1 2011 zeigt, dass sich in diesem Jahr im Rennzirkus viel getan hat. Denn wie in jedem Jahr arbeitet die Formel 1 mit neuen Regeln, die dafür sorgen sollen, dass die Rundkurse spannend bleiben. Doch was verbirgt sich hinter den Begriffen überhaupt? Bei KERS handelt es sich genau wie bei DRS um ein System, dass das Überholen in der Formel 1 leichter machen soll, beim ersteren werden zusätzliche PS zugeschalten, bei letzterem wird der Heckspoiler umgestellt, so dass der Überholende mehr Geschwindigkeit bekommt. Was sich wie ein Nitro-Boost anhört, ist aber an zahlreiche Regeln gekoppelt. Wie sich diese neuen Systeme ins Spiel übertragen erfahrt ihr in unserem F1 2011-Test.

Außerdem verraten wir euch, welche Teile des Spiels wir gut fanden und wo Codemasters noch Verbesserungspotenzial hat. Denn bei allen Stärken, die F1 2011 im Test zeigen konnte, gab es auch ein paar Stellen, an denen noch geschraubt werden kann. Kann F1 2011 den ohnehin schon guten Vorgänger einholen oder missglückt der Überholversuch? Unser Test zu F1 2011 klärt auf! Zudem findet ihr hier im Artikel neue Screenshots, die wir mit unserer Review-Version gemacht haben. Leider konnte uns Codemasters die PC-Version nicht rechtzeitig für den Test zur Verfügung stellen, mit der nötigen Hardware-Power sollte (das inhaltsgleiche) F1 2011 auf dem Heimrechner nochmal ein Stück besser aussehen als auf den Konsolen. Außerdem sei an dieser Stelle erwähnt, dass in der uns vorliegenden Version das Safety-Car-Feature noch deaktiviert war, deswegen können wir euch nicht verraten, wie gut sich dieses System ins Spiel einfügt. In der Verkaufsversion wird das Safety Car dann vorhanden sein, ihr könnt es auf Wunsch auch deaktivieren, falls ihr nicht rundenlang hinter dem Babysitter herfahren wollt.

Das hat uns im Test von F1 2011 gefallen:

F1 2011 im Test - Hart, aber gerecht: Wir haben zu energisch Lewis Hamilton überholt und erhalten eine Strafe. Quelle: Codemasters F1 2011 im Test - Hart, aber gerecht: Wir haben zu energisch Lewis Hamilton überholt und erhalten eine Strafe. F1 2011 im Test: Die umfangreichste Formel 1-Simulation

Kein Rennspiel hat bisher die Formel 1 so realistisch auf den Bildschirm gebracht wie F1 2011. Sämtliche Regeln der echten Rennserie wurden im Spiel übernommen. Egal ob KERS, DRS, die unzähligen Knöpfe auf den Lenkrädern oder der lange Strafenkatalog – All das wurde ins Spiel eingebaut und mit Original-Lizensen der F1-Teams garniert. Lediglich die einzelnen Fahrer könnten prominenter gefeaturet werden, bis auf kleine Bildchen im Auswahlmenü sind die Stars der Formel 1 nur selten zu sehen.

F1 2011 im Test: Klasse Optik

Technisch ist F1 2011 im Test über jeden Zweifel erhaben, eine bessere Optik werden wir in dieser Konsolengeneration wohl kaum noch erleben. Was uns besonders gefallen hat: Im Splitscreen-Modus muss man nur auf sehr wenige Grafikspielereien verzichten, ansonsten sieht man auch hier eine schöne Detailfülle. Auch das Schadensmodell konnte uns im Test überzeugen.

F1 2011 im Test: Realistischer Reifenschwund

Wenn in F1 2011 der Boxenfunk durchsagt, dass viel griffiger Gummi auf der Strecke ist, dann könnt ihr getrost etwas später bremsen: Codemasters hat den Einfluss der Reifen auf das Renngeschehen realistischer gestaltet als im Vorgänger. Den Unterschied zwischen harten und weichen Reifen beispielsweise kann man sofort am Fahrverhalten erkennen. Leider wurden uns vom Boxenfunk teilweise falsche Angaben durchgesagt, etwa, dass eine Streck nass ist, obwohl kein Regentropfen auf dem Asphalt zu sehen ist. Da hoffen wir auf einen Patch, der dieses Problem behebt.

F1 2011 im Test - Kann sich sehen lassen: Im Splitscreen muss man nur geringe Optikeinbußen in Kauf nehmen. Quelle: Codemasters F1 2011 im Test - Kann sich sehen lassen: Im Splitscreen muss man nur geringe Optikeinbußen in Kauf nehmen. F1 2011 im Test: Verbesserter Multiplayer-Part

Die Entwickler von F1 2011 haben ein besonderes Augenmerk auf den Multiplayer-Modus gelegt, der dieses Mal mit mehr Umfang punkten kann als noch im Vorgänger. So wurde ein Modus eingebaut, bei dem ihr mit einem Koop-Kollegen darum fahren könnt, wer im Rennstall die erste Fahrerposition innehat. Darüber hinaus könnt ihr in F1 2011 auch Online-Rennen austragen, 24 Piloten werden dabei unterstützt. Davon sind acht computergeneriert, die anderen 16 Plätze werden von menschlichen Mitstreitern befüllt. Die Performance des Online-Modus konnten wir aufgrund leerer Server zum Zeitpunkt des Test nicht bewerten.

F1 2011 im Test: Fordernde KI

Toll programmiert sind die KI-Gegner, die dieses Mal realistische Zeiten im Qualifying fahren und nicht auf Fakezeiten setzen, wie es noch im Vorgänger der Fall war. Auch das Verhalten auf der Strecke weiß zu überzeugen. Steckt ein Sebastian Vettel gerade in einer In- oder Out-Runde, dann macht er brav Platz für die Überholenden. Ansonsten lässt sich die KI aber nicht lumpen und geht auch mal aggressiv vor, ohne dabei unfair zu werden. Nur selten haben wir uns gefühlt, als wären wir gerade von der Strecke gerammt worden.

  1. Seite 1 Das hat uns im Test von F1 2011 gefallen
  2. Seite 2 Das hat uns im Test von F1 2011 nicht gefallen
  3. Seite 3 F1 2011-Test: Fazit und Wertung
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