Driver - San Francisco im Test für Xbox 360 und PS3: Die Rennspiel-Überraschung des Jahres! Ab sofort im Handel
TestDriver: San Francisco im Test: Der neueste Ableger der bekannten Reihe mischt Altbewährtes mit neuen spannenden Features. Entstanden ist ein absoluter Überraschungshit, der in fast allen Aspekten überzeugen kann. Update: Jetzt findet ihr in unserem Test auch ein Video!
Sieben Jahre ist es nun her, seit John Tanner von Erzfeind Jericho angeschossen wurde. Ob der Undercover-Cop überlebt hat, wurde uns bis heute vorenthalten. Driver: San Francisco schließt nahtlos an die Ereignisse von Driver 3 an und in unserem Test können wir endlich eine klare Antwort auf die Frage um Tanners Überleben geben: Jein! Besser gesagt, er liegt im Koma und alle Geschehnisse im neuesten Ableger basieren auf dem Unterbewusstsein des Polizisten. So oder so ähnlich ...
Das hat uns beim Test von Driver: San Francisco gefallen:
Die abstruse Story
Auch wenn das alles erstmal verwirrend und unlogisch klingt, Driver: San Francisco kommt mit viel Charme, guter deutscher Synchronisation und einer grandios inszenierten Storyline. Dass dabei das Hauptfeature des Spiels nicht realistisch ist, wirkt zwar zu Beginn konfus, fügt sich aber super in die Handlung ein und macht einfach nur Spaß: das Shiften.
Das Shift-Feature
Wir fahren gemütlich in unserem Ford GT durch die Straßen, sehen einen Nissan 370Z an uns vorbeifahren und denken uns: "Die Karre würd' ich jetzt gerne fahren!". Hier kommt das Shiften ins Spiel: Per Knopfdruck teleportieren wir uns einfach hinters Steuer des Nissans. Dank Tanners neuer Fähigkeit können wir uns von A nach B in Auto C shiften. Das macht nicht nur höllisch viel Spaß, sondern hat auch praktische Gründe. So können wir in einem Straßenrennen kurzerhand in den Gegenverkehr shiften und mit einem beliebigen Auto den Gegner eben mal frontal anstupsen.
Die Vielfalt
Das Wort "Vielfalt" kann man bei Driver: San Francisco sehr häufig verwenden. Angefangen bei den Autos: Mit über 120 lizensierten Vehikeln kann man durch das virtuelle San Fran düsen, plus Schadensmodell. Auch der Soundtrack ist ein Genuss für alle Spielerohren. Am wichtigsten Aspekt wurde bei der Vielfalt ebenfalls nicht gespart: Die komplette Einzelspieler-Kampagne gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Außerhalb der Storymissionen kann man sein Können am Lenkrad bei Mutproben oder diversen Stadtaufgaben unter Beweis stellen. Mal muss man ein gewöhnliches Straßenrennen mit dem ersten und dem zweiten Platz gewinnen oder mal eben mit fünf Taxis über einen Sattelschlepper springen.
Der Mehrspieler-Modus
Ubisoft geizt nicht, was den Multiplayer-Modus betrifft: Allein im Split-Screen dürfen wir in sechs verschiedenen Varianten mit unseren Freunden durch San Francisco cruisen. Vor allem was das Thema Online betrifft, steckt das neue Driver jeden Shooter in die Tasche: In 19 (nochmal in Worten: neunzehn!) verschiedenen Modi könnt ihr eure Fahrsicherheit mit der ganzen Welt messen.
Die Technik
Nicht nur, dass sämtliche Autos lizensiert sind, sie sehen auch noch gut aus. Mit saftigen 60 Frames fahren wir durch San Francisco. Auch die KI zeigt die ausgereifte Technik des Spiels: Unsere Gegner agieren äußerst clever. Fahren wir für einen kurzen Moment hinter einem Konkurrenten hinterher, bremst dieser uns kurzerhand aus. Sind wir weiter vorne, werden wir aggressiv eingeholt.
Auf der nächsten Seite geht's weiter, hier findet ihr unser Test-Video zu Driver:
