GTA 4 kommt ungeschnitten nach Deutschland - und ist trotzdem alles andere als ein Kinderspiel!
Wir geben es gerne zu: Es war purer Zufall, dass wir die ersten waren, die von Rockstar Games die frohe Botschaft erhielten, das Grand Theft Auto IV ungeschnitten nach Deutschland kommt (wir berichteten). Denn just während unseres Hands-on-Termins bekam Rockstar Games die Mitteilung von der USK, dass die Originalversion das USK-Logo „Keine Jugendfreigabe“ erhält. Schnitte, um einer etwaigen Indizierung aus dem Wege zu gehen, sind also nicht notwendig. Aber im Spielejournalismus ist es eben wie im Fußball-Strafraum: Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!
Wer jetzt denkt, dass Rockstar Games gänzlich auf Gewaltdarstellungen verzichtet hat, der irrt sich gewaltig. Schließlich gehört Gewalt zu GTA wie lockere Sprüche zu Dieter Bohlen. Und so spritzt auch in Liberty City rotes Blut, wenn Faustschläge im Gesicht oder Kugeln im Körper landen. Allerdings nicht literweise, sondern eher in realistischen Mengen. Es ist auch möglich, auf am Boden liegende Opfer einzutreten.
Extreme Brutalität haben wir aber nicht gesehen. Damit meinen wir abgetrennte Köpfe oder zerfetzte Körper. Aber mal ehrlich: Wer braucht sowas?
Eine vor einem Feind explodierende Handgranate sorgt also nicht für ganz ekelhafte Dinge, sondern bugsiert die Person „nur“ in hohem Bogen durch die Luft.
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