Aktuelle Review: Guild Wars - Eye of the North

Test Stefan Weiß

"Aus drei mach eins und führe hin zur zwei" - so lässt sich das erste echte Guild-Wars-Add-on kurz und knapp umschreiben.

Aktuelle Review: Guild Wars - Eye of the North Quelle: ArenaNet Geschäftig eilen Zwerge, beladen mit Pulverfässern, in einer großen Halle hin und her. "Los, beeilt euch!", bellt einer der kriegerisch dreinblickenden Langbärte. Noch während wir die Szene begutachten, keucht eine atemlose, schlappohrige Kreatur namens Vekk heran. "Es ist zu spät, die Zerstörer haben schon das Kontrollzentrum überrannt!" Den Kopf voller Fragen stürzen wir uns mit unserer Heldengruppe durch das nächstgelegene Portal und betreten das Gebiet der fernen Zittergipfel - willkommen im Abenteuerland von Eye of the North.

Falls Sie von Guild Wars noch nichts gehört haben, lesen Sie bitte zuerst den Extrakasten "Die heilige Dreifaltigkeit" (rechts oben). Fans der erfolgreichen Online-Rollenspielserie schmökern gleich weiter: Der Story-Auftakt gestaltet sich spannend. Eine neue Macht (die Zerstörer) zieht durch Tyria, dem Kontinent der Prophecies-Kampagne, und bedroht sowohl die skandinavisch anmutenden Norn als auch das Volk der fremdartigen Asura. So führen die Entwickler gleich zu Beginn des Spiels die neuen NPC-Rassen ein. Im Vergleich zur Nightfall-Kampagne hat sich die Qualität der Zwischensequenzen weiter verbessert. Wo vorher stocksteife NPCs standen, agieren nun hübsch animierte Figuren und tragen zu deutlich mehr Dramaturgie bei.

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