Special: Zukunftsvisionen

Special Thomas Szedlak

Sind Fernsehtapeten, Holodecks und Gedankensteuerung reine Utopie oder vorstellbares Spielzeug der Zukunft?

DAILYSOAP: Spiele mit episodischen Inhalten wie heute schon GTA IV haben vielleicht in 20 Jahren ähnliche Bedeutung für Fans wie heute Fernsehserien. DAILYSOAP: Spiele mit episodischen Inhalten wie heute schon GTA IV haben vielleicht in 20 Jahren ähnliche Bedeutung für Fans wie heute Fernsehserien. Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass wir heute im Großen und Ganzen noch auf dieselbe Art spielen wie damals? 1987 war der Amiga 500 der Traum der technikbegeisterten Hardcore-Gamer, weniger vermögende Spieler setzten mit C64, Master System und NES auf die günstigeren 8-Bitter. Doch egal, welche neuartige Daddelkiste daheim stand, jeder war gleichermaßen der Faszination der digitalen Spielewelt erlegen.

Kein Wunder also, dass wir unsere Gaming-Zukunft, inspiriert von Fernsehserien wie "Max Headroom" oder "Star Trek -- The Next Generation" und Büchern wie "Neuromancer", vor allem aber von Filmen wie "Tron", im Cyberspace gesehen haben. Virtuelle Realitäten prägten die Vorstellung von der Zukunft bei den Spielern dieser Zeit. Innovatives Zubehör wie der Power Glove für das NES oder die 3-D-Brille für das Master System schienen ihre Vermutungen kurze Zeit später zu bestätigen.

Bestandsaufnahme

FILMREIF: In 20 Jahren werden Sie die Hauptdarsteller von Spiel und Film nicht mehr voneinander unterscheiden können. FILMREIF: In 20 Jahren werden Sie die Hauptdarsteller von Spiel und Film nicht mehr voneinander unterscheiden können. Heute, etwa 20 Jahre später, haben uns unsere Visionen nicht eingeholt. Virtuelle Realität und Cyberspace, wie wir uns das einst vorgestellt hatten, sind noch immer Zukunftsmusik. Stattdessen stellen wir fest, dass sich die Spiele im Kern wenig verändert haben. Noch immer ist das klassische Gamepad der unerlässliche Begleiter durch beinahe alle Spielewelten, die zugegebenermaßen in den letzten Jahren immer aufwändiger und detaillierter wurden, aber weiterhin am Bildschirmrand enden.

Angesichts der wenigen Innovationen könnte man fast ein wenig enttäuscht sein, schließlich decken sich die Wunschvorstellungen von damals kaum mit der Situation heute. Aber wir sind grenzenlose Optimisten und malen uns wieder einmal aus, wie wir uns Gaming in 20 Jahren, also im Jahr 2027, vorstellen. Vielleicht werden unsere Visionen diesmal Wirklichkeit.

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