Die fetten Jahre für 3D-Platformer sind seit einiger Zeit vorbei. Yooka und Laylee, ein Chamäleon und eine Fledermaus, wollen das ändern!
Die schlechte Nachricht für Nintendo-Freunde zuerst: Die Version von Yooka-Laylee für die Wii U wurde eingestellt. Als Ausgleich eine frohe Botschaft: Dafür wird der geistige Nachfolger von Banjo-Kazooie auf Nintendo Switch veröffentlicht. Wann das Chamäleon und die Fledermaus zu ihrem Abenteuer aufbrechen, ist inzwischen ebenfalls bekannt. Am elften April ist Stichtag, dann muss das niedliche Duo unter Beweis stellen, dass das 3D-Platformer-Genre alles andere als tot ist!
Quelle: Playtonic Games
Auge um Auge:
Beinahe jeder Gegenstand hat große, runde Kulleraugen. Ein Stilmittel, für das Rare-Spiele während ihrer Hochzeiten bekannt waren. (PC)
Yooka-Laylee: Ungleiches Paar
Entstanden ist Yooka-Laylee mit Hilfe der Fan-Gemeinde des ehemaligen Kult-Studios Rare. Das Entwicklerteam schuf mit Banjo-Kazooie und Donkey Kong 64 heißgeliebte Hüpfspielklassiker. Nachdem Microsoft Rare kaufte, verließen viele Gründungsmitglieder das Team. Genau diese Personen haben sich zusammengetan, um die Seele von Rare zu erhalten und Fans ein weiteres Mal mit dem zu versorgen, was sie sich wünschen: einem bunten, umfangreichen 3D-Jump&Run.
Der sensible Yooka und die aufgekratzte Laylee versuchen zu verhindern, dass ein raffgieriger Millionär alle Bücher der Welt in puren Profit verwandelt. Ob da eine unterschwellige Botschaft mitschwingt? Um zum Übeltäter vorzudringen, muss das Duo sogenannte Pagies finden - das sind Buchseiten mit Kulleraugen, die neue Gebiete auf der Weltkarte zugänglich machen. Am Ende jedes Abschnittes lauert ein Bossgegner. Damit Yooka und Laylee den Obermotzen Kontra geben können, erlernen sie im Laufe des Abenteuers neue Fähigkeiten.
Ähnlich wie in Banjo-Kazooie interagieren die beiden Helden miteinander, können zum Beispiel weiter springen, effektiver angreifen und so weiter. Auch Verwandlungen stehen wieder auf dem Plan, an lebendigen Automaten kauft man Drinks, die für kurze Zeit die Fähigkeiten verbessern, und ganz wie in den Donkey Kong-Klassikern rast man ab und zu in Loren durch Minenschächte. Bei all der Nostalgie möchte Playtonic Games jedoch auch modernen Anforderungen an den Spielspaß gerecht werden. Sammelobjekte sollen nicht als reine Beschäftigungstherapie eingebaut werden, sondern den Spieler mit konkreten Belohnungen locken. Ist das genug, um an die Glanzzeiten der frühen 2000er anzuknüpfen? Im April wissen wir endlich Bescheid!
Entwickler: Playtonic Games | Hersteller: Team17
