Mass Effect: Andromeda: Der Galaxiennebel lichtet sich

Special Katharina Pache
Landgang: 
Wer wohl der Bösewicht in Andromeda sein wird? Über die Handlung ist auch wenig bekannt. Auf jeden Fall soll man viele Planeten erkunden können. (PC)
Quelle: Electronic Arts

Lebenszeichen aus dem Andromeda-Nebel: Wir haben auf der E3 einen neuen Helden in Mass Effect: Andromeda kennengelernt.

Damit hat wohl niemand gerechnet: Statt einer riesigen Präsentation, Anspieltermin und massig neuen Informationen hielt sich Electronic Arts auf der E3 zum Thema Mass Effect: Andromeda sehr bedeckt. Das sorgte bei den Fans nicht nur für Unmut, sondern gar für Befürchtungen, mit dem Spiel liege irgendetwas im Argen. Und dann auch noch die Verschiebung des Release im Winter 2016 auf das erste Quartal 2017. Wie schlimm steht es wirklich um die heißgeliebte Science-Fiction-Serie?

Panik im Weltall

Ryder: 
Ist sie ein Commander oder nicht? Auch das ist noch unklar. Laut Interviews wird der Protagonist in Andromeda aber unerfahrener als Shepard sein. (PC) Quelle: Electronic Arts Ryder: Ist sie ein Commander oder nicht? Auch das ist noch unklar. Laut Interviews wird der Protagonist in Andromeda aber unerfahrener als Shepard sein. (PC) Wir lassen den Mako erst einmal im Hangar und versuchen zu beruhigen. Zwar gab es keine Präsentation zu Mass Effect: Andromeda, die Jungs und Mädels bei Bioware haben aber dennoch offensichtlich Lust darauf, von ihrem neuen Werk zu erzählen. Dank zahlreicher Interviews und des Trailers, der im Rahmen der E3 gezeigt wurde, gibt es durchaus interessante Infos zum vierten Teil der Action-Rollenspielreihe. Zum ersten Mal zu Gesicht bekam man zum Beispiel den neuen Helden Ryker. Wie gewohnt wird man Geschlecht und Aussehen des Anführers selbst bestimmen können. Nicht mehr so schwarz-weiß wie in der Vorgänger-Trilogie soll das Moralsystem ausfallen. Davon sollen wiederum die Dialoge profitieren, die nun realistischere Formen annehmen sollen.

Auf den Ereignissen der ersten drei Spiele soll Andromeda nur rudimentär aufbauen; zwar handelt es sich um das gleiche Universum, mit Shepard hat Ryders Abenteuer aber nichts zu tun. Stattdessen erkundet der Protagonist als einziger Mensch unter vielen Aliens einen abgelegenen Bereich der Galaxie und betritt jede Menge faszinierender Planeten mit eigenen Ökosystemen, Flora und Fauna.

Bekannte Gesichter: 
Die aus den Vorgängern bekannten Alien-Rassen wie die Asari bleiben präsenter Teil des Universums. (PC) Quelle: Electronic Arts Bekannte Gesichter: Die aus den Vorgängern bekannten Alien-Rassen wie die Asari bleiben präsenter Teil des Universums. (PC) Bekannte Alien-Rassen wie die Asari werden offensichtlich auch in Mass Effect: Andromenda mit von der Partie sein, und typisch Bioware wird man mit einigen der Team-Mitglieder romantische Beziehungen eingehen können. Auch hier möchte Bioware mehr Wert auf Authentizität legen. Es soll nicht mehr ausreichen, ein paar Mal nett zu einem Mitstreiter zu sein, damit man später gemeinsam die Decken zerwühlt. Und auch die Story, die bei Mass Effect 3 vielen Spielern sauer aufstieß, möchte man durch ausgiebiges Testen mit Probespielern besser handhaben. Bioware hat sich viel vorgenommen und wohl deshalb auf der E3 wenig gezeigt - jedenfalls hoffen das nicht nur die Fans, sondern auch wir.

Entwickler: Bioware | Hersteller: Electronic Arts

Meinung

Bildergalerie

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk