Es steht fest: Sony geht ins diesjährige Weihnachtsgeschäft mit Gran Turismo: Sport - und mit The Last Guardian! Wir haben es gespielt!
The Last Guardian steht ab 26. Oktober für PS4 im Laden. Bei einem 2009 angekündigten und zwischenzeitlich in der Versenkung verschwundenen Spiel darf man das durchaus betonen.
Wenn ihr die Trailer gesehen habt und denkt, der Riesenvogel Trico und der kleine Junge waren schon immer die besten Freunde, dann täuscht ihr euch gewaltig. Trico gehört in der Spielwelt zu einer Bestien-Art, für die Menschen leckere Frühstückshäppchen sind. Das berichtet der Erzähler, eine ältere Version unserer Spielfigur, zu Beginn eures Abenteuers. "Wir hatten bisher nie Sprachausgabe in unseren Spielen", erklärt uns Game Director Fumito Ueda und ergänzt: "Das Voice-over des Erzählers stärkt die Identifikation des Spielers mit dem Jungen, da man direkten Zugang zu seinen Gedanken bekommt".
Zu Spielbeginn befindet sich Trico in keiner guten Verfassung, ist angekettet und durch Speere schwer verletzt. Wir wollen ihm helfen und einen Speer herausziehen, doch der Schmerz macht Trico extrem aggressiv und wir werden gegen die Wand geschleudert. Als wir wieder zu uns kommen, deutet Trico durch eine Kopfbewegung auf ein leuchtendes Fass in der Nähe. Fresschen! Wir klettern hin und werfen das Fass zu Trico, der aber nur futtert, wenn wir nicht hinschauen oder Abstand halten. Ganz schön schüchtern, der Riesenvogel!
Ist es Liebe?
Quelle: Sony
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Trico ist nicht die einzige Riesen-Bestie, der wir im Spiel begegnen. (PS4)
Wie sich Trico und der Junge langsam annähern, physisch aber auch emotional, ist definitiv das Highlight der ersten Spielstunde. Oder, um es mit Uedas Worten zu sagen: "Das Band, das sich zwischen den beiden entwickelt, ist das Kernthema im Spiel. Der Spieler soll wirklich Gründe haben, Trico zu retten."
Wir könnten dem grandios animierten Trico stundenlang dabei zuschauen, wie er uns anstupst, als wir einmal bewusstlos am Boden liegen, wie er sich störrisch verhält, als wir das erste Mal an seinem Fell hockkraxeln. Kleine Gesten und Mimiken des Jungen sagen mehr als tausend Worte, auch der fantastische orchestrale Soundtrack trägt zur märchenhaften Atmosphäre bei, einfach großartig!
Schnell finden wir einen mysteriösen Schild, der mit Trico verbunden scheint. Richten wir den Schild auf eine Stelle aus, feuert Trico einen roten Blitz und kann so zum Beispiel Wege freisprengen.
Leider kann das Gameplay bisher mit der Atmosphäre nicht ganz mithalten, denn das Klettern steuert sich hakelig und die Kamera agiert stellenweise seltsam, dann sehen wir nur Tricos Brust und sind tierisch genervt. Das wird hoffentlich von den Entwicklern noch verbessert. An gravierende Änderungen bei der Grafik glauben wir nicht mehr, sodass The Last Guardian bis auf die grandiose Darstellung von Trico - und die 1080p-Auflösung - wie ein PS3-Spiel aussieht.
Entwickler: genDESIGN | Hersteller: Sony
