Bald dürfen Europäer und Nordamerikaner in Final Fantasy Explorers zu Entdeckern werden - und wir haben schon eine Vorschauversion auf Nintendo 3DS gespielt!
Gleich vorneweg: Final Fantasy Explorers ist kein Vollblutvertreter der Serie, sondern ein Spin-Off, das spielerisch eher an die Monster-Hunter-Reihe erinnert. Im weiten Reich Amostela stellt man sich unzähligen Kämpfen gegen bekannte Monster aus der umfangreichen Geschichte der beliebten Rollenspielreihe.
Vier Fäuste
Teamplay ist ein wichtiger Bestandteil von Final Fantasy Explorers. Lokal oder über Wi-Fi tut man sich mit bis zu drei Freunden zusammen, um gemeinsam der Untierjagd nachzugehen. Alternativ packt man beschworene Monster als Mitglieder in das Einsatzteam. Der eigene Charakter kann bis ins Detail personalisiert und an den bevorzugten Spielstil angepasst werden, dazu zählt nicht nur die Wahl der Ausrüstung, sondern auch der Beruf des virtuellen Alter Ego.
Quelle: Games Aktuell
Hübsche Sache: Durch schöne Effekte sieht das Spiel auf
dem 3DS durchaus gut aus. (3DS)
20 verschiedene Jobs, die typischen Klassen in Rollenspielen entsprechen, stehen zur Wahl, ihr werdet also zum Dieb, Mönch, Paladin oder Samurai. Als Belohnung für das Bezwingen von eindrucksvollen Bossen am Ende von gefährlichen Dungeons winken Erfahrungspunkte. Fans von Final Fantasy werden sich sofort heimisch fühlen. Bekannte Mechaniken wie das Beschwören von ikonischen Monstern wie Shiva sind an Bord, man kann sogar für kurze Zeit in die Haut von Kulthelden wie Cloud, Lightning oder Tifa schlüpfen. Und die beliebten Mogry-Knuddelwesen fehlen auch in diesem Spin-Off nicht.
Kämpfe über Kämpfe
Quelle: Games Aktuell
Handwerkszeug: Eine Prise Taktik und die richtigen
Moves sind wichtig, um Feinde zu besiegen. (3DS)
Das Kampfsystem ist relativ simpel: Auf unterschiedlichen Knöpfen aktiviert man in Echtzeit Zauberattacken und normale Angriffe, um den Monstern (manchmal wortwörtlich) Feuer unter dem Hintern zu machen. Angesichts des starken Fokus auf Auseinandersetzungen könnte Final Fantasy Explorers auf Dauer etwas eintönig ausfallen, sollte der Schwierigkeitsgrad im Verlauf des Abenteuers nicht weiter ansteigen. Zumindest in den ersten von uns gespielten Stunden ging alles reibungslos über die Bühne, was auch an den ausufernden Erklärungen liegen mag.
Wer seine Rollenspiele mit epischer Story und packenden Nebenquests bevorzugt, ist bei Explorers an der falschen Adresse, denn die Action steht definitiv im Mittelpunkt und die meisten Missionen erfordern das Verprügeln von Feinden. Freunde von ähnlichen, Grind-lastigen Titeln wie das eingangs erwähnte Monster Hunter wird das natürlich freuen, vor allem, da der Mehrspielerpart Laune macht und der Umfang mit 100 bis 200 Stunden überaus gewaltig ist. Wie sich das RPG-Monstrum für die Hosentasche im Test schlägt, lest ihr wahrscheinlich bereits in der nächsten Ausgabe.
