Vorsätze für 2016: Diese Lektionen haben Publisher hoffentlich gelernt
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Welche Vorsätze für das Jahr 2016 sollten Publisher ins Auge fassen? Ein guter Anfang wären Spiele, die bereits vom ersten Verkaufstag an problemlos funktionieren. Ein Desaster wie mit Batman: Arkham Knight für PC wollen wir jedenfalls kein weiteres Mal erleben. Befremdlich ist auch der Trend, alle zum Spielen erforderliche Daten nicht mehr vollständig auf den Datenträger zu pressen.
2015 war zweifellos ein gutes Jahr für Spieler. Aber es gab im vergangenen Jahr auch ärgerliche Ereignisse, über die wir uns tierisch aufregt haben. Dass Warner Bros. die PC-Version von Batman: Arkham Knight in einem geradezu desaströsen Zustand auf den Markt brachte, ist geradezu unverzeihlich. Denn das Action-Adventure ist erzählerisch wie spielerisch hervorragend, was bei ständigen Performance-Problemen jedoch schnell in den Hintergrund rückt. Zum Launch klagten selbst Besitzer von High-End-Systemen über Abstürze und Ruckler. Dem Publisher dämmerte es wohl, dass die Probleme nicht innerhalb der nächsten Tage und Wochen behoben werden konnten. Batman: Arkham Knight für PC wurde daraufhin von Steam entfernt und erschien erst mehrere Monate später. Das Spiel läuft nach dem Re-Release zwar bedeutend besser, aber noch immer nicht perfekt, wie man es nach der Verschiebung erwartet.
Und was ist das eigentlich für ein aufkeimender Trend, Spiele nicht mehr auf den Datenträger zu packen? Spieler erinnern sich womöglich noch an Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain zurück. Auf der Retail-DVD der PC-Umsetzung ist lediglich der Steam-Installer hinterlegt. Anstatt also die Disk ins Laufwerk zu schieben und gemütlich nach der Installation zocken zu können, musste man erst einmal sämtliche Spieldaten aus dem Netz laden. Gerade Spieler mit ohne großzügige Breitbandverbindung kamen sich hier verschaukelt vor! Ähnliches Spiel wiederholte sich später bei Fallout 4. Solche Dinge sollten Publisher in Zukunft doch bitte unterlassen. Welche Lektionen alle Spielehersteller im neuen Jahr (und darüber hinaus) außerdem noch beherzigen sollten, verraten wir euch in der Bilderstrecke am Ende dieser Meldung. Habt ihr Ergänzungsvorschläge? Dann ab damit in die Kommentare.
