Immer wieder geraten Videospiele ins weniger positive Licht der Öffentlichkeit. Vor allem, wenn brutale oder anderweitig geschmacklose Szenen eine Welle der Empörung nicht nur unter Videospiel-Kritikern, sondern auch unter den Spielern selbst auslösen. Manchmal berechtig, oftmals nicht. Womit Videospiele immer wieder für Furore und Gesprächsstoff sorgen, erläutern wir euch in diesem Special.
Mit Themen wie Sex, Drogen und Gewalt befassen sich zahlreiche Bücher und Filme bereits seit geraumer Zeit. Die Literatur insbesondere. Und dabei geizen sie auch nicht mit expliziten Darstellungen.Videospiele, die immer noch um die Anerkennung als selbstständige Kunstform ringen, sind diese Themen jedoch immer wieder Anlass für Diskussionen. Sowohl unter den Gamern selbst, als auch im Licht der Öffentlichkeit. Dort macht sich immer wieder eine Welle der Entrüstung breit. Obwohl sich Entwickler hin und wieder darum bemühen, eine ernste, erwachsene und dementsprechend glaubwürdige Geschichte in Form eines Videospiels zu erzählen, stoßen viele Spieler, vor allem aber Außenstehende immer wieder schnell an ihre Grenzen.
Natürlich gibt es Grenzen, die nicht überschritten werden sollten. Wo diese liegen, darüber kann man sich in vielen Fällen ausgiebig streiten. Einige Spiele können wir hier aus rechtlichen Gründen nicht nennen und einige davon haben tatsächlich nichts auf den Bildschirmen von Spielern zu suchen, da sie an den Grenzen des guten Geschmacks kratzen und zweifelsohne als menschenverachtend eingestuft werden können.Entwickler spielen jedoch gerne mal mit den Grenzen und übertreten sie auch hin und wieder in den Augen vieler Spieler und vor Allem Nicht-Spieler. Ob dies rein zu PR-Zwecken passiert oder man die gezeigten Szenen tatsächlich im Sinne der Handlung für zuträglich hält, ist nicht immer klar. Kriegs-Spiele sind dabei eine Angelegenheit für sich.
Dass im Krieg schlimme Dinge passieren und auch Zivilisten hin und wieder ins Schussfeld geraten, ist eine unbestreitbare und nicht minder traurige Tatsache und sollte daher in einem gewissen Maße auch von den Spielen wiedergegeben werden. Schließlich zeichnete man ansonsten ein fälschliches und gleichzeitig fast schon attraktives Bild vom Krieg, wenn der Spieler als Ein-Mann-Soldat wild ballernd durch die Gegnermassen stürmt und am Ende des Spiels die amerikanische Flagge hisst. Klar möchte niemand einen echten Krieg hautnah miterleben. Doch zeigen Spiele wie Spec Ops: The Line, dass auch das Medium Videospiele eine Mittelweg finden kann, der die richtige Botschaft überträgt, während er eine mitreißende Geschichte um den Krieg erzählt. Welche Videospiele außerdem für Gesprächsstoff sorgen, erfahrt ihr in der nachfolgenden Bilderstrecke. Teilt uns im Kommentarbereich mit, was ihr zu diesem Thema denkt.
