IP-Adressen, Zugangsdaten, Portfreigabe... hier findet ihr Tipps zur Einrichtung und Funktion von Routern sowie eine Marktübersicht. Egal, ob ihr Online spielen oder einfach nur surfen und Videos anschauen wollt, unsere Tipps helfen euch, den Internetzugang reibungslos einzurichten.
So gut wie jeder hat zu Hause einen Router stehen, um das Internet nutzen zu können. Doch egal ob per DSL oder Kabel-Netz: mit einem Router lässt sich mehr als nur der reine Internetzugang nutzen. Wir zeigen, wofür ein Router da ist und erklären die Einrichtung der wichtigsten Funktionen - auch eine kleine Marktübersicht zu aktuellen Routermodellen findet ihr in unserem Special.
Was macht ein Router?
Ein Router ist vereinfacht gesagt ein Gerät, mit dem ihr ein Netzwerk für mehrere PCs oder auch Laptops erstellt und verwaltet. Ebenso können auch andere moderne netzwerkfähige Geräte mit dem Router verwaltet werden wie zum Beispiel Smartphones, Drucker, LCD-TVs und mehr. Der Router sorgt dafür, dass die beteiligten Netzwerk-Geräte miteinander kommunizieren können. Die Anzahl der LAN-Anschlüsse, also Anschlüsse, um ein Gerät per LAN-Kabel am Router anschließen und somit im Netzwerk nutzen zu können, hängt vom jeweiligen Router-Modell ab. Bei den meisten Routern ist heutzutage auch WLAN (kabelloses Netzwerk) selbstverständlich. Doch Router können noch mehr als lediglich den Datenaustausch im Netzwerk zu ermöglichen: sie stellen eine eigene Firewall dar, die auch vor Angriffen aus dem Internet schützt, können den Datenverkehr zum Internet überwachen, für bestimmte Anwendungen Freigaben für den Internetzugriff freischalten, das WLAN verschlüsseln und vieles mehr. In der Regel nutzt man den Router auch für den eigentlichen Internetzgang: die Zugangsdaten des Providers trägt man in ein Menü des Routers ein, so dass man sich nicht – wie es vor einigen Jahren noch üblich war – am PC manuell ins Internet einloggen muss. Doch genau hier gibt es etwas zu beachten: viele User glauben, dass man mit jedem Router ohne ein weiteres Gerät einen Zugang zum Internet herstellen kann, doch dies stimmt nicht.
Quelle: AVM
Anschlussmöglichkeiten einer AVM FRITZBox 7390
Denn es gibt reine Router sowie Router mit eingebautem Modem. Ohne eingebautes Modem ist natürlich kein Zugang ins Internet möglich. Das Einsatzgebiet für Router ohne eingebautes Modem ist heutzutage vor allem die Erweiterung eines vorhandenen, aber schlecht ausgestattetem Modems oder auch Modem-Routers des Internetproviders, die teilweise kein WLAN bieten oder an die man nur einen einzigen PC anschließen kann . Ein Router eröffnet dann die Möglichkeit, mit mehreren PCs und bei Bedarf auch per WLAN online gehen zu können. Wir empfehlen, sofern dies möglich ist, aber den Griff zu einem Router mit eingebautem Modem, so dass man nur ein einziges Gerät verwenden muss. Allerdings kommt es hier vereinzelt zu Problemen: viele Provider lassen inzwischen auch das Festnetztelefon über ihre eigenen Modem-Router laufen. Einige frei erhältliche Router wären zwar auch dafür geeignet, doch nicht jeder Provider gibt die für die Konfiguration nötigen Daten heraus – hier müsst ihr euch also vorher genau informieren, oder aber ihr nehmt in Kauf, dass der Router als zweites Gerät an den Router des Providers mit angeschlossen wird.
In diesem Artikel
- Seite 1 Router: was macht ein Router?
- Seite 2 Router: mit Zugangsdaten Internet einrichten
- Seite 3 Router: WLAN einrichten, Firmware updaten und weitere Router-Funktionen
- Seite 4 Router: Portfreigaben erteilen und IP-Adressen
- Seite 5 Router: Marktübersicht WLAN-Router mit Modem
- Seite 6 Bildergalerie
