3D-Grafik ist heutzutage aus den meisten Videospielen nicht mehr wegzudenken. Doch nicht alle Games profitieren von dem Sprung in die dritte Dimension. Worms wollen wir beispielsweise auch weiterhin in 2D erleben. In unserem Special stellen wir euch noch weitere Spiele vor, die auf 2D-Hintergründe zurückgreifen und auch spielerisch die dritte Dimension nicht oder kaum nutzen. Schaut rein!
Viele Games nutzen alle drei Dimensionen, aber es gibt auch heute noch Spiele, die auf die Raumtiefe verzichten. Ein Grund dafür ist, dass jede zusätzliche Bewegungsrichtung nicht nur Möglichkeiten, sondern auch Probleme mit sich bringt. Bei einigen Videospielen, etwa bei der kultigen Worms-Reihe, können die Nachteile sogar so signifikant werden, dass sie die Vorteile überwiegen und sich die Entwickler daher bewußt entscheiden, auf die dritte Dimension zu verzichten.
Die Bewegung in vier anstatt zwei möglicher Richtungen (Springen wird hier ausgeklammert) stellt mit heutigen Eingabegeräten kein Problem dar. Die Erschwernis besteht eher darin, dass die Nutzung einer stationären Kamera in einem dreidimensionalen Raum nur noch bedingt möglich ist. Für eine optimale Orientierung benötigt der Gamer einen frei beweglichen Blickwinkel, den er im Idealfall nicht selbst justieren muss. Doch genau dies ist der Punkt, mit dem einige Spiele noch heute Probleme haben. Das Resultat können Orientierungsprobleme und eine teilweise recht hakelige Steuerung sein.
Im Fall Worms kam außerdem noch dazu, dass die dritte Dimension dem Spiel einen Großteil seiner taktischen Tiefe nahm und es stellenweise zu einfach wurde, die CPU-Gegner zu besiegen, da die KI mit den neuen strategischen Möglichkeiten nicht umgehen konnten. In unserem heutigen Special stellen wir euch weitere interessante Videospiele vor, bei denen auf den Sprung in die dritte Dimension verzichtet wurde. Eure Meinung zu 2D- oder 3D-Games könnt ihr uns in den Kommentaren mitteilen und natürlich sind wir froh über weitere Beispiele für Titel mit nur zwei Laufrichtungen.
