SSD Kaufberatung: Lohnt sich eine SSD als Festplatten-Alternative? Technik-Infos und Kauftipps
SpecialEIne SSD ist ein Laufwerk, das ihr wie eine Festplatte nutzen könnt - lediglich deutlich schneller, aber auch teurer. Wir erklären die Technik dahinter, stellen euch die Vorteile von SSDs vor und geben euch Kauftipps für 17 SSDs. Dabei berücksichtigen wir die unterschiedlichen Größen der Festplatten-Alternativen und die damit zusammenhängenden Kosten.
Immer mehr Computeruser schaffen sich eine SSD an, manch einer weiß aber auch vielleicht nicht einmal, was das ist. SSD steht für Solid State Drive und ist eine Art neue Form von Festplatte, nur deutlich schneller. In unserem Special erfahrt ihr mehr über SSD: Technik, Geschwindigkeit und Lebensdauer. Dazu gibt es natürlich auch einige Kauftipps.
Nicht zuletzt, da man inzwischen schon für 700 Euro einen sehr guten Spiele-PC bekommen kann, aber auch weil viele User trotz recht betagter CPU mit der Aufrüstung ihrer Grafikkarte auskommen, hat der ein oder andere Gamer etwas mehr Geld übrig, als er es vielleicht ahnen konnte. Eine SSD kann hier ein lohnenswertes Stück Hardware sein, um etwas vom übrig gebliebenen Budget doch noch unter die Leute zu bringen. Aber auch wer "einfach so" überlegt, welche Hardware er sich kaufen könnte, wird auf SSDs stoßen. Eine SSD ist vereinfach gesagt eine moderne Festplatte, allerdings technisch völlig anders aufgebaut und dadurch mit einem großen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Festplatten. Mehr zu diesem Vorteil, auch wie er zu Stande kommt, erfahrt ihr auf der nächsten Seite. Zuerst wollen wir aber erklären, wie sich der Geschwindigkeitsvorteil bemerkbar macht.
SSD: mehr Komfort und schnellerer Windows-Alltag
Quelle: Kingston
Kingston HyperX 3k
Der Komfort im Windows-Alltag ist bei einer SSD der absolut entscheidende Faktor. Um es direkt klar zu sagen: Spiele werden wegen einer SSD nicht schneller laufen, denn bei der SSD oder Festplatte geht es nur um das Laden von Daten, also eher um Spielstände oder den eigentlichen Spielstart. Im Spiel selbst wird aber zu wenig nachgeladen, um einen Vorteil bei den FPS (Bildern pro Sekunde) zu bemerken. Viele Besitzer einer SSD erwarten dies aber fälschlicherweise, da Windows "ja viel schneller läuft als mit der Festplatte" – dies ist aber nur bedingt richtig. Windows scheint schneller zu laufen, was aber nicht an einer gesteigerten Rechenpower durch die SSD liegt, sondern daran, dass vor allem kleinen Datenmengen deutlich schneller zur Verfügung stehen - dies ist immens wichtig für Dinge wie zum Beispiel das Laden von Word, dem Internetbrowser oder auch nur der Vorschaubilder in einem Ordner. Eine normale Anwendung öffnet sich also quasi sofort, aber nicht, weil der PC schneller geworden ist, sondern weil die Anwendung aus vielen kleinen Datenpaketen besteht, auf die der PC bei Nutzung einer klassischen Festplatte ganz einfach nur länger warten muss als bei einer SSD. Eine SSD ist also in diesem Sinne keine Hardware, mit der ihr die Leistung steigert, sondern den Komfort.
In diesem Artikel
- Seite 1 SSDs: mehr Komfort und schnellerer Windows-Alltag
- Seite 2 SSDs: Gründe für die höhere Geschwindigkeit und Unterschiede zu einer Festplatte
- Seite 3 SSDs: der falsche Mythos der kurzen Lebensdauer
- Seite 4 SSDs: Einbau und Installation
- Seite 5 SSDs: 17 Modelle als Kauftipp mit Tabelle
- Seite 6 Bildergalerie
