Die teuersten PC-Komponenten: Wie man Hardware für 6.000 Euro in einen PC packt

Special Antonio Funes

Edel und teuer: Unsere PC-Zusammenstellung ist alles andere als ein Preis-Leistungs-Tipp - aber wer wissen will, wie man mit überall erhältlichen Komponenten bis zu 6.000 Euro ausgeben kann, der ist hier richtig! Wir stecken die teuerste Hardware in unseren Selbstbau-PCs und wollen sehen, wie teuer unsere Luxus-Kiste am Ende wird.

Wir wollten einen PC aus Sicht eines für Users zusammenstellen, der wie man so schön sagt "Geld zuviel" hat. Wir suchen daher gezielt nach besonders teuren Bauteilen und beschreiben unsere Zusammenstellung in unserem 6-seitigen Special. Natürlich ist dieser PC nicht wirklich als "Kauftipp" in Sachen Preis-Leistung gedacht, und einige Anmerkungen sind auch eher mit Augenzwinkern zu betrachten.

Wir nehmen dabei allerdings trotzdem Komponenten, die nicht nur als teure Einzelstücke, vergessene überteuerte Restposten oder Sonderanfertigungen zu haben sind. Es ist uns nämlich wichtig, dass man alle Bauteile in diversen Hardware-Shops bekommen kann - und zwar auch ohne längere Vorbestellung. Auch werden wir nicht mehrere Grafikkarten verwenden, nur um den Preis hochzutreiben, sondern einen - bis auf den Preis - ausgewogenen Gamer-PC zusammenstellen. Die mit Brillanten besetzte Maus fehlt daher natürlich, wir werden auch nicht bei einem Shop suchen, der noch einer der weltweit ersten SSDs mit 16GB zur damaligen UVP von 500 Euro gelistet hat und dann 10 Stück davon in unseren PC einbauen, um wenigstens auf 160GB Speicherplatz zu kommen. Auch zählt nur der Preis derjenigen Shops, die den jeweiligen Artikel in unserem PC-Preisvergleich eher günstig anbieten - so zählt bei einem Produkt, das nur bei einem Händler 500 Euro kostet, bei vielen anderen aber 200 Euro, der günstigere Preis und nicht die 500 Euro. Zudem kaufen wir kein eher ungewöhnliches Zubehör wie Wechselrahmen für Festplatten, Wasserkühlung oder TV-Karten. Wir beginnen nun mit der äußeren Schale.

Gehäuse

Extrem teure Gehäuse gibt es nur noch vereinzelt. Früher, vor allem in der Hochzeit der LAN-Partys, war die ein oder andere Sonderedition über 300 Euro durchaus noch weiter verbreitet, Einige für HTPCs gedachte Modelle schlagen auch dank eigenem Tochscreen mit vielen hundert Euro zu Buche. Wir suchen aber ein klassisches ATX-Gehäuse, das auch für Gamerhardware geeignet ist, und stoßen dabei auf das Silverstone Fortress FT02 USB3.0 für 220 Euro. Dieses knapp 62 Zentimeter hohe Gehäuse hat eine große Besonderheit: das Mainboard wird gedreht einbaut und zeigt nach oben - eine Blende verdeckt dann die Anschlüsse des Mainboards. Oben ist ein 120-Millimeter-Lüfter eingebaut, unten drei Stück zu je 180 Millimeter - die Luft wird also von unten nach oben befördert, was bei dem gedrehten Mainboard auch Sinn macht. Zwei Anschlüsse für USB3.0 sind ebenfalls vorhanden.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Der 6.000 Euro-PC: Einleitung und Gehäuse
  2. Seite 2 Der 6.000 Euro-PC: Prozessor
  3. Seite 3 Der 6.000 Euro-PC: Mainboard und Arbeitsspeicher
  4. Seite 4 Der 6.000 Euro-PC: Grafikkarte und Netzteil
  5. Seite 5 Der 6.000 Euro-PC: SSD, Festplatte und Brenner
  6. Seite 6 Der 6.000 Euro-PC: Soundkarte, Maus, Tastatur und CPU-Kühler
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