Windows 8: Besser als gedacht - Einsteiger-Tipps und Upgrade-Beratung

Special Antonio Funes

In unserem Special zeigen wir euch neben Einsteigertipps, welche Versionen es von Windows 8 gibt und dass das Betriebssystem nicht so schlecht ist, wie es manche Kritiker machen.

Windows 8 spaltet die Gemüter – nichtsdestotrotz besitzen es einige User bereits, sind daran interessiert oder werden früher oder später beim Neukauf eines PCs/Laptops damit konfrontiert. Wir werfen einen genaueren Blick auf Windows 8 inklusive einiger Einsteigertipps, starten dabei mit einer Übersicht zu den im Handel erhältlichen Versionen. Grundsätzlich bietet Microsoft zwei Versionen von Windows 8 an: eine "normales" Windows 8 (ab etwa 80 Euro) und eine Professional-Version (etwa 120 Euro), die für den normalen User aber nicht von Nöten ist. Beide Varianten sind zudem als 32-Bit- und als 64-Bit-Version zu haben. Für so gut wie jeden halbwegs modernen PC ist definitiv ein Windows mit 64-Bit zu empfehlen. Nur sehr alte PCs haben noch Prozessoren, die nur 32-Bit unterstützen, und auch bei älterer Software, die manche User noch benötigen, gibt es nur extrem wenige Programme, die unter Windows 8 oder auch Windows Vista oder 7 laufen, aber dabei nur mit der jeweiligen 32 Bit-Version.

Musik-App Quelle: Antonio Funes Musik-App Auf "echte" Vollversionen verzichtet Microsoft erstmals: die im Handel erhältlichen Windows8-Versionen sind mit dem Zusatz OEM oder Systembuilder gekennzeichnet. OEM-Versionen waren früher dazu gedacht, nur beim Kauf eines PC mitgeliefert zu werden. "Systembuilder" wiederum richtete sich an Leute, die im professionelleren Stil mehrere PCs einrichten, zum Beispiel System-Administratoren, die PCs für die Firma installierten. Diese Versionen waren schon immer deutlich günstiger als "echte" Vollversionen und boten bis auf einen fehlenden persönlichen Support seitens Microsoft, den in Zeiten von Internetforen ohnehin kaum jemand benötigt, alle Funktionen der Vollversionen inklusive kostenfreier Updates und Aktivierungshotline.

Daher griffen in den letzten Jahren mehr und mehr normale Privatuser zu Systembuilder-Versionen. Microsoft zieht offenbar daraus die Lehre, verzichtet auf eine reine Vollversion von Windows 8 und bietet sein neues Betriebssystem direkt mit dem Label OEM / Systembuilder an. Natürlich hätte Microsoft den Zusatz "OEM" auch weglassen können, aber vermutlich will der Softwaregigant damit klar machen, dass es keine anderen günstigeren Versionen mit gibt – Ausnahme ist die Upgrade-Version, zu der wir auf der nächsten Seite kommen.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Windows 8: normale und professional Version
  2. Seite 2 Windows 8: Upgrade-Version und umstrittenes Kacheldesign Metro
  3. Seite 3 Windows 8: Desktop auch mit Metro
  4. Seite 4 Windows 8: Einsteigertipps
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