Medal of Honor: Warfighter im Test - Kampagne und Gameplay auf dem virtuellen Prüfstand

Test Marc C. Hatke

Medal of Honor: Warfighter im Test - der brandneue EA-Shooter befindet sich bei uns in der Redaktion momentan auf dem Prüfstand. Danger Close verspricht packende Action und eine tolle Einzelspielerkampagne. Wir haben uns den Shooter von Danger Close vorgeknöpft und verraten euch im Test alle Einzelheiten zur Kampagne und dem Gameplay.

Medal of Honor: Warfighter im Test: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel - das dachten auch die Entwickler von Medal of Honor Warfighter und so versprechen die Macher von Danger Close eine packende Kampagne und ein solides Gameplay. Wir haben den neuen Shooter auf die virtuelle Hebebühne gestellt und verraten euch in unserem Test alle Einzelheiten zur Kampagne, dem Gameplay und mehr.

Zwar wirkt die Story sehr durchwachsen und undurchsichtig und eine Bindung zu den Charakteren will nicht wirklich aufkommen, dennoch bietet Medal of Honor: Warfighter eine actiongeladene Kampagne, wobei wir uns nach elf von 13 Missionen immer noch fragen, um was es nun eigentlich geht. Fakt ist, dass wir uns auf einer gefährlichen Jagd nach dem PETN-Sprengstoff befinden.

Medal of Honor: Warfighter im Test - Über- und Ausblick

Medal of Honor: Warfighter im Test - einmal Bahnhof bitte

Die Story von Medal of Honor: Warfigter ist recht verwirrend. Quelle: PC Games Die Story von Medal of Honor: Warfigter ist recht verwirrend. Eine Story wie von einem Bestseller-Autor braucht ein Shooter nicht unbedingt. Dennoch wünscht man sich zumindest ansatzweise, den Plot eines 2012-Shooters zu verstehen. Und hier kommt Medal of Honor: Warfighter ins sprichwörtliche Spiel. Zugegeben: Auch nach elf von 13 Missionen wissen wir immer noch nicht genau, um was es in der Kampagne eigentlich geht. Zwar ist uns durchaus klar, dass wir auf der Jagd nach dem gefährlichen PETN-Sprengstoff befinden, in Wirklichkeit würden wir uns aufgrund so weniger Informationen sicher nicht in Lebensgefahr begeben. Gerade noch im Jemen – jetzt auf unserer Showbühne – auf den Philippinen … der ständige Schauplatzwechsel und die Vermischung von Rückblenden, Gegenwart und undurchsichtigen Zwischensequenzen machen es dem Verstand nicht gerade einfach, hier den Überblick zu behalten. Hinzu kommt, dass die Bindung und Identifikation mit den Charakteren gegen Unendlich strebt. Mehr dazu im Kapitel "Das hat uns nicht gefallen" auf Seite 3.

Medal of Honor: Warfighter im Test - KI-IQ unter dem Durchschnitt

Künstliche Intelligenz ist in einem Shooter aus dem Jahr 2012 mehr als wichtig. Und hier bekleckert sich Medal of Honor: Warfighter nicht mit Ruhm. Kollegen geben uns keinen Feuerschutz oder bleiben einfach hängen, nur weil wir den geskripteten Geschehnissen auf dem Bildschirm ein paar Sekunden zuvorgekommen sind. Auch in Sachen Missions-Design beschreitet Warfighter keine frischen Pfade. Die obligatorische Helikopter-Mission im Wiederkäuer-Design, das man bereits aus beliebigen Shootern kennt, oder ein Standard-Scharfschützen-Einsatz, der im Jahr 2012 keinen Spieler mehr vom Hocker reißt. Allgemein bietet Warfighter einfach viel zu wenig "Aha"- und "Yeah"-Momente.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Medal of Honor: Warfighter im Test - Über- und Ausblick
  2. Seite 2 Medal of Honor: Warfighter im Test - Das hat uns gefallen
  3. Seite 3 Medal of Honor: Warfighter im Test - Das hat uns nicht gefallen
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