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  • Yo-Kai Watch im Test: Knuffige und witzige Pokemon-Konkurrenz
    Quelle: N-Zone

    Yo-Kai Watch im Test: Knuffige und witzige Pokemon-Konkurrenz

    Ticktack! Kommt unter der Decke hervor, denn in Yo-kai Watch ist nun immer Geisterstunde - und zwar eine der knuffigen Art! Wir haben den 3DS-Titel ausführlich getestet.

    Alles in eurem beschaulichen Leben wird sich durch einen kleinen Spaziergang im Wald ändern. Eigentlich wolltet ihr nur Käfer für ein Schulprojekt fangen, doch was ihr trefft, übersteigt alles, was die Schule euch lehren kann: Whisper, ein komischer Kauz und zudem ein Yo-kai-Butler, zeigt euch die große Welt aus einer ganz anderen Perspektive. Überall findet ihr mit eurer Yo-kai-Watch neue Geisterfreunde - und die braucht ihr auch um Lenzhausen vor bösen Mächten zu beschützen.

    Aufstieg zum Yo-kai-Meister

    Es sind Sommerferien in Lenzhausen und jedes Kind genießt das in vollen Zügen. Für ein Schulprojekt sollt ihr - und ja, auch die Mädchen - einige seltene Krabbeltierchen sammeln. Da eure Siedlung nicht gerade viel dieses begehrenswerten Guts hergibt, beschließt ihr, im nahen Wald weiterzusuchen. Hier findet ihr zwar so einiges, nur keine Käfer. Allen voran einen alten Münzautomaten, der euch regelrecht zwingt, ihn mit Geld zu Stellt euch euren dunkelsten Albträumen: Mit euren Freunden gegen einen riesigen Clown kämpfen? Kein Problem, sofern ihr ausreichend trainiert habt! Stellt euch euren dunkelsten Albträumen: Mit euren Freunden gegen einen riesigen Clown kämpfen? Kein Problem, sofern ihr ausreichend trainiert habt! Quelle: N-Zone füttern. Heraus kommt - wie in einem schlechten Traum - ein Geist. Um genau zu sein: Whisper, ein Yo-kai-Butler erster Güte. Mit da-bei hat er eine Uhr, die dafür sorgt, dass ihr nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Yo-kai in der Stadt sehen könnt. Wie euer Charakter mögt ihr euch nun fragen, was Yo-kai überhaupt sind. Das ganze Spiel ist stark an japanische Traditionen und Lebensweisen angelehnt: Das merkt man bereits am Verhalten eures Charakters, der brav seine Schuhe am Eingang des Hauses auszieht.

    Der Aufbau und Stil jedes Stadtteils oder Gebäudes erinnert an einen guten Anime oder den letzten Japan-Urlaub. So könnt ihr neben der Innenstadt, eurer Siedlung, dem Villenviertel und dem Krämerbezirk auch die Altstadt erkunden, die mit ihren gewundenen Straßen und dem Berg-aufundab am meisten Charme ausstrahlt. Ebenso asiatisch sind natürlich auch die Yo-kai, welche, anders als bei Pokémon, tatsächlich einen mythologischen Hintergrund besitzen. Für mehr Wissenswertes über diese Geister könnt ihr im nachfolgenden Kasten auf der nächsten Seite weiterlesen. Whisper wird euch von nun an jedenfalls auf Schritt und Tritt begleiten, denn ihr habt einen Auftrag: Lenzhausen beschützen. Schließlich sind nicht alle Yo-kai so freundlich wie euer geisterhafter Begleiter. Die Geister, die ihr auf eurem Abenteuertrip trefft, sind oftmals nur auf Chaos und Schabernack aus. Logisch, dass hilfsbereite Jungs und Mädels einschreiten müssen!

    Wer die Wahl hat ...

    Die beste Überzeugungskraft ist in diesem Fall ein Kampf. Doch einzig mit der Angriffskraft eurer eigenen Monsterchen lassen sich nicht alle Yo-kai bekehren. Wie einen bellenden Hund könnt ihr die Geister auch mit Essen bestechen. Pro Kampf könnt ihr diesen nur ein Item zuwerfen, wichtig ist also, die Leibspeise des zu fangenden Noch-nicht-Teammitglieds herauszufinden und auszunutzen. Habt ihr die Geisterwesen einmal Für besiegte Yo-kai - egal ob sie danach eurem Team beitreten oder nicht - erhalten alle Kumpanen Erfahrungspunkte. Für besiegte Yo-kai - egal ob sie danach eurem Team beitreten oder nicht - erhalten alle Kumpanen Erfahrungspunkte. Quelle: N-Zone in ihre Schranken verwiesen, schließen sie sich euch vielleicht sogar an und unterstützen euch fortan in künftigen Gefechten. Insgesamt dürft ihr 232 verschiedene Tierchen in euren Dienst stellen. Welche ihr findet, hängt von eurem Watch-Rang ab - mit steigendem Rang, von E bis S, steigen auch die Levels und Arten der zu findenden Yo-kai. Diese sind dabei alle eingeteilt in acht Stämme. Tapfa sind stark im Angriff, Mystikka haben besondere Techniken, Robusta glänzen mit einem hohen Defensivwert, Charmanta sind schnell und niedlich, Herziga dienen meist als Heiler, Schummriga absorbieren gerne Lebenspunkte der Gegner, Gruseliga können andere schneller beseelen und Glitschiga sind im Gegensatz dazu schwer beseelbar.

    Man mag zuerst nur nach dem Aussehen gehen, wer jedoch nicht auf die Art und Fähigkeit seiner Yo-kai achtet, zieht im Kampf schnell den Kürzeren.Euer Team kann jeweils sechs Yo-kai beinhalten, drei davon sind dabei aktiv im Kampf. Diese könnt ihr jedoch je nach Belieben durch eine Drehung mit dem Touchpen verändern. Auch ohne euer Zutun werden eure Yo-kai mutig jeden Gegner attackieren, den ihr ihnen vorsetzt. Eure Rolle als Spieler besteht darin, für mächtige Angriffe zu sorgen - sogenannte Ultiseel. Diese entfesselt ihr über den Touchscreen, allerdings nicht einfach nur per Knopfdruck. Für Attacken dieser Art müsst ihr entweder Formen auf dem Touchscreen nachzeichnen, gewisse Punkte berühren oder Kreisbewegungen mit dem Stift ausführen. Neben normalen Angriffen und Ultiseel können die Yo-kai eure Gegner noch anders zu Fall bringen: durch Beseelung. Diese Technik sorgt für verschiedene Effekte beim Gegenüber. Baku die Traumfresserin beispielsweise schläfert die Kontrahenten ein. Ninzikado beseelt mit seinem Ultiseelzauber hingegen die Mitstreiter und erhöht deren Tempo. Je nach Gegner - vor allem bei den größeren Bossen - sollte man somit auf Ausgeglichenheit im Team achten.

    Nur auszuteilen bringt nichts, wenn der Gegner zu großen Schaden verursacht. Abhilfe kann da schon ein Heiler schaffen. Früh im Spielverlauf müsst ihr euch storybedingt mit Petzmeralda anfreunden, die für diese Rolle wie geschaffen ist. Heilung außerhalb des Kampfes gibt es so ganz nebenbei nur bei Au-kais oder durch Items. Erstere findet man fest in manchen Geschäften oder am Anfang wichtiger Dungeons. Ebenso könnt ihr nur hier oder in eurem Schlafzimmer eure Yo-kai austauschen. Überlegt euch also gut, wen ihr für welchen Boss gebrauchen könntet, und packt diesen früh genug in euer Team, damit dieser noch im Level ansteigen kann. Als wäre das noch nicht strategisch genug, kann zudem durch Fähigkeiten und Charakter der Geister das Team optimiert werden. Je nachdem welche Züge ein Charakter aufweist, greift ein Yo-kai nämlich mehr oder weniger oft an. Zu guter Letzt kann man sich natürlich auch sein Wissen aus Pokémon zunutze machen, denn auch in Yo-kai Watch gibt es ziemlich selbstverständliche Elementvor- und -nachteile.

    Bring mir, gib mir, fang mir!

    Anders als in der großen Konkurrenz-Reihe Pokémon gibt es in Yokai Watch Dutzende von Nebenmissionen, die einem helfen, dem Story-Trott wieder zu entfliehen. Hier gibt es zwei Arten: Gefallen und Bitten, wobei es eigentlich keine großen Unterschiede zwischen beiden gibt. Bitten Mit der Linse eurer Uhr findet ihr an verschiedensten Orten neue Yo-kai. Bemerken diese euch, versuchen sie zu türmen. Mit der Linse eurer Uhr findet ihr an verschiedensten Orten neue Yo-kai. Bemerken diese euch, versuchen sie zu türmen. Quelle: N-Zone jedoch sind nach Abschluss der Quest komplett beendet, mit Gefallen kann man den Menschen der Stadt mehrfach unter die Arme greifen. Alle angenommenen, offenen, aber auch schon beendeten Quests findet ihr im Menü. Dort könnt ihr dann passend zur Aufgabe auch eine Kartenfunktion aufrufen, die euch den ungefähren Standort eures Ziels oder des Bittstellers zeigt. Euch erwarten verschiedenste Aufträge wie spezielle Fische oder Insekten fangen, mit Leuten über ihr Lieblingsnudelgericht sprechen oder als Hüter des Gesetzes Yo-kai davon abhalten, in Häuser einzubrechen. Als Lohn bekommt ihr oft Items, aber vor allem viele Erfahrungspunkte - und damit Levelaufstiege -, die eure Yo-kai im Kampf gegen gigantische Clowns oder übelgelaunte Schwabbelbacken durchaus brauchen können.

    Haben eure Helferlein genügend Punkte angesammelt, steht sogar einer Weiterentwicklung nichts mehr im Wege! Die Yo-kai erhalten dadurch andere, vielleicht stärkere Ultiseel-Angriffe, neue Fähigkeiten und einen höheren Rang. Eine Rückentwicklung ist dabei natürlich nicht möglich, ihr müsst euch einfach überraschen lassen oder - wenn euch euer Kämpfer bereits so gefällt wie er ist - die Entwicklung unterbrechen. Habt ihr all das erst mal verstanden und euch ein starkes Team zusammengestellt, könnt ihr eure Freunde im lokalen Modus herausfordern. Über eine Online-Anbindung verfügt Yo-kai Watch leider nicht, weshalb ihr euch nur mit Spielern im näheren Umkreis duellieren könnt. Insgesamt greift das Spielsystem aber auch im Multiplayer. Ganz gleich ob nun off- oder online.

    Level-5 möchte kämpfen

    Erfahrung mit diesem Spielsystem haben viele schon: sich mit Tierchen anfreunden, diese trainieren und dann gegen große Bossmonster in den Kampf ziehen. Das Grundprinzip erinnert also sehr stark an das allseits beliebte Pokémon. Yo-kai Watch ist im Gegensatz zum großen Konkurrenten vielleicht weniger süß, aber auch weniger linear. Neben der Hauptstory gibt es zahlreiche Dinge zu tun und zu erledigen, die aber bei der Hauptquest wiederum helfen können. Die Umgebung ist unglaublich liebevoll und detailreich und steht damit den neuesten Pokémon-Teilen in keinster Weise nach. In Sachen Humor haben die Yo-kai sogar die Nase vorn, Whisper und euer Charakter werden immer wieder für einige Lacher sorgen. Neben den vielen Gags bietet das Spiel aber auch genügend Herausforderung: Einige Bosse und Gegner sind nur mit einem ausgewogenen Team zu schaffen und brauchen vielleicht selbst dann noch mehrere Anläufe, bis eine passende Strategie für den Endgegner gefunden ist. Yo-kai Watch hätte somit auf jeden Fall eine so große Aufmerksamkeit wie ein neues Pokémon-Spiel verdient. Vielleicht dient unser Test ja einigen Vollbluttrainern da draußen als Denkanstoß, den Geistern diese Chance dann auch zu geben. Verdient hätten sie es.


    Yo-Kai Watch (3DS)

    Spielspaß
    8,9 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Ausgewogener Schwierigkeitsgrad …
    Unglaublich liebevoll
    Kreatives, abwechslungsreiches Monsterdesign
    Selbst abseits der Story viel zu tun
    Jede Menge Humor
    … aber dennoch eine Herausforderung
    Manchmal etwas schwer, Yo-kai zu „fangen“
    Zu wenig verschiedene Aktionen bei Ultiseel
    Fazit
    „Von Yo-kai Watch können sich so einige RPGs eine Scheibe abschneiden!“

    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Ameena
        Zitat von Phant
        Ich habe die Demo mal angespielt. Ich finde die dinger im design eher gruselig...
        Und genau DAS gefällt mir so gut daran  Ich finde es generell cool, dass die Yo-Kais aus der japanischen Mythologie stammen ;):hoch:
      • Von Phant
        Ich habe die Demo mal angespielt. Ich finde die dinger im design eher gruselig.. liegt irgendwie am Stiel. Aber das Spiel an sich scheint echt rund zu sein und in Japan geht das wohl gerade durch die decke.
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1193008
Yo-Kai Watch
Yo-Kai Watch im Test: Knuffige und witzige Pokemon-Konkurrenz
Ticktack! Kommt unter der Decke hervor, denn in Yo-kai Watch ist nun immer Geisterstunde - und zwar eine der knuffigen Art! Wir haben den 3DS-Titel ausführlich getestet.
http://www.gamesaktuell.de/Yo-Kai-Watch-Spiel-55475/Tests/Knuffige-und-witzige-Pokemon-Konkurrenz-1193008/
21.04.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/04/aufmacher01-pc-games_b2teaser_169.jpg
nintendo 3ds,rollenspiel
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