Mit neuer Grafik-Engine und vielen Extras melden sich die Front-Würmer zurück.
My Team: Meine Mütze, meine Teamfarben, meine Kriegsflagge: Die Würmer-Truppen lassen sich personalisieren.
Es muss nicht immer 3D sein. Wie schon beim Vorgänger, setzen die Entwickler von Team 17 auch bei "Worms: Open Warfare 2" wieder auf die kultige 2D-Ansicht der spaßigen Wurmkur für PSP. Dafür wurde die Grafik-Engine zu Gunsten einer etwas detaillierteren Darstellung der angriffslustigen Kompostverwerter überarbeitet, was dem Look der Traditionsserie durchaus gut tut. Das genial einfache Gameplay des rundenbasierten Strategiespiels hat man dagegen unverändert übernommen. Aufeinander aufbauende Tutorials machen "Worms"-Laien fit für den Einsatz auf dem Schlachtfeld. Die Einzelspieler-Kampagne bietet einen moderaten Schwierigkeitsgrad, der mit jeder abgeschlossenen Mission etwas ansteigt. "Worms: Open Warfare 2" bietet elf neue Waffen und insgesamt sechs Schlachtfelder. Die neuen Rätsel- und Rennmodi sorgen nach den aufreibenden Gefechten für vergnügliche Entspannung.
Online-Scharmützel
Flagge zeigen: Wer eine kreative Ader hat, darf sich beim Designen seiner Fahne austoben.
Richtig spaßig wird es jedoch, wenn man bis zu vier PSPs über Wi-Fi verbindet. Zu dem vom Vorgänger bekannten Ad-hoc-Modus gesellt sich nun auch eine vollwertige Online-Funktion über den Infrastruktur-Modus der PSP. Einen Accesspoint vorausgesetzt, kann man sich dann mit Gegnern aus der ganzen Welt messen, was gerade für Multiplayer-Fans interessant sein dürfte. Engagierte Online-Zocker freuen sich über einen Clan-Support, die täglich aktualisierten Ranglisten und umfangreiche Statistiken über den Verlauf der bereits gespielten Partien. Ganz kreative Kriegstreiber können auch Bonusgegenstände und Karten im mitgelieferten Editor selbst gestalten. Profis passen sogar ihren Würmertrupp an die eigenen Vorlieben an und personalisieren zum Beispiel Dialekte oder Teamfarben und gestalten sich eine eigene Flagge.
Wer Freunde mit dem "Worms"-Virus infizieren will, der kann seinen Kumpels eine Demoversion mit einem spielbaren Level über die Game-Sharing-Funktion übermitteln. Allerdings mit Einschränkungen: Die Demo enthält zwar einen Mehrspieler-Modus, allerdings muss man die Konsole dabei abwechselnd nutzen.
