World of Warcraft: Laut Studie fördert es die Sozialkompetenz
World of Warcraft-Spielern bescheinigt Peter Stenberg - schwedischer Ethnologe -, nach einem 250-tägigen Selbstversuch, sehr gute Sozialkompetenz.
Peter Stenberg ist ein schwedischer Ethnologe und wollte sich selbst ein Bild vom Online-Rollenspiel World of Warcraft machen. Aus diesem Grund spielte er 250 Tage lang das beliebte MMORPG und kommt - zumindest für viele WoW-Kritiker - zu einem überraschenden Studien-Ergebnis: Die Spieler seien ganz und gar nicht die sozial beeinträchtigt Nerds für die sie in der Öffentlichkeit oft gehalten werden. Im Gegenteil.
"Der Kern von Online-Rollenspielen liegt im alltäglichen, sich oft wiederholenden, arbeitsähnlichen Alltagsleben. [...] Ich erschlug Drachen, tauschte Beute und beteiligte mich an Parties. Ich habe Freunde gefunden, mich Gilden angeschlossen und Kräuter, sowie Mineralien gesammelt. Ich nahm an Ritualen teil und lernte geschriebene und ungeschriebene Sozial-Normen. Das lässt eher am behaarlichen Bild vom Computerspiel-Enthusiasten als vereinsamte Figur - dessen einzige Gesellschaft der flimmernde Monitor ist - zweifeln." Die World of Warcraft-Community wird diesem Studien-Ergebnis sicher nicht widersprechen.
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