World of Warcraft: Klage beruft sich auf Wynona Ryder
Serien-Ankläger Erik Estavillo hat sich als sein neuestes Ziel Activision Blizzard ausgesucht. Laut der "Civil Division of the Superior Court of California" klagt Estavillo dabei Blizzards "hinterhältige" Machenschaften" in World of Warcraft an, die "eine schädliche Umwelt für viele der Kunden erschaffen, indem sie den hinterhältigen Praktiken des Spiels folgen müssen".
Laut Estavillo ist WoW so designt, dass Laufwege nur sehr langsam bewältigt werden können, was in einem größeren Zeitaufwand zum Komplettieren der Quests und damit größere Umsätze für Blizzard resultiere. Zudem sei den Laufwegen nur auf höheren Erfahrungslevels oder durch den Kauf von Add-Ons beizukommen.
Anschließend bezieht sich der Kläger auf seine gesundheitlichen Probleme (Agoraphobie, Panik-Attacken und Depression, um Beispiele zu nennen), um seinen Fall mit dem von Shawn Woolley (ein EverQuest-Spieler, der sich 2001 das Leben nahm) zu verbinden.
"Ich möchte nicht so enden wie Shawn, da ich mich stark auf Videospiele verlasse, um zumindest ein klein Wenig Freude in meinem Leben verlasse."
Um seine Entfremdung weiter auszuführen, bezieht sich Estavillo auf Wynona Ryder und Depeche Mode Sänger Martin Lee Gore, die sich jeweils mit dem Prinzip der Entfremdung auseinandergesetzt hätten.
Zu Estavillos Forderungen gehören Schadensersatz in Höhe von 1 Millionen $ sowie ein Erlass, dass Blizzard die von ihm genannten Aspekte des Spiels abändert. Dabei ist er kein unbeschriebenes Blatt: Der Kläger hatte bereits vorher versucht, Microsoft (wegen einem Ring of Death) und Sony (weil er vom PlayStation Network verbannt wurde) zu verklagen.