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  • WoW Legion: Das Add-On für Wiederkehrer? Ordenshallen, Artefakte und mehr auf dem Prüfstand
    Quelle: PC Games

    WoW Legion: ​Das Add-On für Wiederkehrer? Ordenshallen, Artefakte und mehr auf dem Prüfstand

    Zweijährlich grüßt das Murmeltier: Wie schon 2014, 2012, 2010 und 2008 erscheint auch in diesem Jahr eine neue Erweiterung für den Online- Dauerbrenner World of Warcraft. Das neue Add-on ist erschienen - wir verraten euch, was drinsteckt und ob sich das Einloggen lohnt.

    Zweijährlich grüßt das Murmeltier: Wie schon 2014, 2012, 2010 und 2008 erscheint auch in diesem Jahr eine neue Erweiterung für den Online- Dauerbrenner World of Warcraft. Sie hört auf den Namen Legion und widmet sich ganz der Thematik der bereits im allerersten Add-on The Burning Crusade (2007) behandelten dämonischen Bedrohung durch Sargeras und seine Schergen. Passend dazu spielen dann auch allerhand Figuren, Orte und Geschichten, die mit der ersten Invasion der Brennenden Legion zu tun haben, eine tragende Rolle.

    Wir besuchen das alte Nachtelfen-Zentrum Suramar, bekämpfen die von den Dämonen erschaffenen Satyrn, duellieren uns mit Kommandanten der Legion und ihren Kollaborateuren wie Gul'dan, feiern die aktuell noch nebulöse Rückkehr von Illidan und besuchen später vielleicht sogar die sagenumwobene Gruft von Sargeras. Und - natürlich - ziehen wir neuerdings endlich auch als Dämonenjäger in die Schlacht. Ob die Besinnung auf alte Tugenden und beliebte Themen reicht, um uns länger zu unterhalten als das unsäglich in die Länge gezogene Warlords of Draenor? Wir sind diesbezüglich guter Dinge, denn das Add-on bringt noch viele weitere interessante Features mit sich, die wir euch auf den folgenden Seiten vorstellen wollen.


    Fakten und Zahlen zu Legion

    WoW Legion: Das Add-On für Wiederkehrer? WoW Legion: Das Add-On für Wiederkehrer? Quelle: Blizzard Für alle, die es kurz und knapp mögen: hier die wichtigsten Daten zu Legion!

    • Neue Klasse: Dämonenjäger (nur Nacht- und Blutelfen, Tank- und Schaden-Spezialisierung; trägt Gleven-Waffen)
    • Neue Maximalstufe: 110
    • 10 neue Dungeons; als skalierbare Mythic-Version spielbar ähnlich wie Rifts in Diablo 3
    • Zwei neue Raids (der erste am 20. September per Patch, der zweite einige Wochen darauf)
    • 11 Weltbosse, die Items auf Raid-Niveau fallen lassen
    • Artefaktwaffen (jede Spezialisierung erhält eine eigene Waffe samt Talentbaum, die ihr über das ganze Add-on ausbaut)
    • Ordenshallen (Treffpunkt für alle Spieler eurer Klasse - fraktionsübergreifend; dient als Basis für Quests & Begleiter-Aufträge)
    • World Quests, die euch auf Stufe 110 mit Zusatzaufgaben in der offenen Welt versorgen
    • Neuer Kontinent mit den sechs Gebieten Val-Sharah, Aszuna, Hochberg, Sturmheim, Suramar und Thal'dranath (wird später freigeschaltet); neue (alte) Hauptstadt: Dalaran
    • Überarbeitetes Handwerk inkl. übersichtlicherem Interface, aufrüstbaren Rezepten & Quests
    • Überarbeitetes PvP mit neuem Erfahrungssystem, speziellen Skills und Prestige-Rängen

    Neue Klasse: Der Dämonenjäger

          

    World of Warcraft: Dämonenjäger Wer Dämonenjäger sein will, muss sich mit der Rolle als Blut- oder Nachtelf anfreunden - es gibt sicher Schlimmeres. Gnome zum Beispiel. Quelle: Blizzard Es gibt wohl keine Klasse, die sich die Community schon seit Jahren so sehr wünscht wie den Dämonenjäger. Mit Legion ist das Warten endlich vorbei! Kommen wir direkt zu den grundsätzlichen Fakten: Dämonenjäger tragen Leder, sind die einzige Klasse, die Gleven nutzen kann (mit Ausnahme des legendären Paars aus dem Schwarzen Tempel), rekrutieren sich lediglich aus Nacht- und Blutelfen und dürfen sich auf zwei Arten spezialisieren: Verwüstung (Schaden) und Rachsucht (Tank). Wie es sich für eine Heldenklasse gehört - der Dämonenjäger hat wie der Todesritter eine eigene Startzone und beginnt auf Stufe 98 -, stehen euch ein paar exklusive optische Anpassungen zur Verfügung: Tätowierungen, Augenbinden, Hörner oder sogar reptilienartig schuppenbewehrte Körper.

    Ebenfalls exklusiv: Dämonenjäger sind die einzige Klasse mit eingebautem Double Jump und auf Knopfdruck gleiten sie mit ihren Schwingen sanft durch die Lüfte. Diese Beweglichkeit wird auch aufs restliche Gameplay übertragen: Wer den Dämonenjäger nah am Optimum spielen will, wird sich in Kämpfen viel bewegen müssen, vor allem als Schadensausteiler. Ihre Nische haben die beiden Spezialisierungen auch schon (vorerst) gefunden: Verwüstung besticht durch massiven AoE-Schaden, landet dafür bei Einzelzielen aktuell nur im Mittelfeld; Rachsüchtler machen den Todesrittern den Platz als Selbstheilungs-Tanks Numero Uno streitig, kassieren dafür aber auch größere Schadensspitzen als etwa Krieger und Bären-Druiden.

    Das Handwerk in Legion

          

    Noch besser werden: Dank Upgrade-System werten wir Rezepte bis zu drei Mal auf. Noch besser werden: Dank Upgrade-System werten wir Rezepte bis zu drei Mal auf. Quelle: PC Games Das Handwerk in Warlords of Draenor lag brach. Zum Glück hat Blizzard seinen Fehler erkannt und spendiert uns in Legion endlich wieder ein Crafting-System, das an Classic-WoW herankommt. Das tägliche Blumenpflücken in der Garnison hat uns in Warlords of Draenor schon nach zwei Wochen genervt. Zudem gab es kaum Herausforderungen für Handwerker - von sinnlosen täglichen Cooldowns einmal abgesehen, die den Fortschritt unnötig in die Länge zogen. Damit ist in Legion Schluss! Blizzard hat das Team für die Entwicklung des Handwerks kräftig aufgestockt. Endlich gibt es wieder Crafting-Quests, seltene Materialien aus Instanzen, tägliche Aufgaben und unerwartete Ereignisse beim Ressourcen- Abbau. So freuen wir uns jedes Mal aufs Neue, wenn der knuffige Fuchs beim Blumenpflücken erscheint, der uns bis zu 20 Extra-Blüten hinterlässt. Wie großzügig! Auch das Sammeln und Aufarbeiten von Rezepten wurde kräftig aufgebohrt. Wir finden sie, wir stellen sie her, wir geben sie in Auftrag und wir versehen sie mit Upgrades. Goldene Zeiten für Handwerker? Bislang sieht es so aus. Wir hoffen, dass Blizzard auch im Laufe der Erweiterung an seine Handwerker denkt und für steten Nachschub sorgt. Ansonsten fühlen sich die Zünfte schnell wieder alleingelassen.

    Die Artefaktwaffen in Legion

          

    Das Upgrade-System und die freischaltbaren Alternativ-Skins laden zum Questen, Raiden und Erforschen ein. Schade nur, dass es somit keine Waffen-Drops in Legion gibt. Das Upgrade-System und die freischaltbaren Alternativ-Skins laden zum Questen, Raiden und Erforschen ein. Schade nur, dass es somit keine Waffen-Drops in Legion gibt. Quelle: PC Games Es gibt Waffen in WoW, die kennt jeder Zocker: Thralls Schicksalshammer, den Aschenbringer, den Stab Atiesh - ein paar davon dürft ihr in Legion nun selbst ausrüsten! Die erste Quest, die ihr erhaltet, wenn ihr das Einführungs-Event beendet habt und samt Dalaran zu den Verheerten Inseln geflogen seid, ist eure Artefakt-Quest. Schließlich wird es im gesamten Add-on keine weiteren Waffen- Drops geben, also muss man euch die Prügel früh in die Hand drücken. Und die Artefakte haben es wirklich in sich: Verstärker-Schamanen führen künftig den Schicksalshammer, Vergelter- Paladine den Aschenbringer, Gleichgewichts-Druiden die Sense der Elune und Outlaw-Schurken irgendwann später sogar (per Skin-Freischaltung) kleine Versionen von Donnerzorn in den Kampf. Dementsprechend toll inszeniert ist dann auch die kurze Quest, in der ihr eure erste Waffe erhaltet - spoilern wollen wir nicht, aber die eine oder andere Mission sorgt aufgrund der verwickelten Figuren schon für Gänsehaut oder einen Kloß im Hals! Für diese Waffe sammelt ihr dann künftig Artefakt-Macht und schaltet so nach und nach Skills in einem kleinen Talentbaum frei. Den Item-Level der Waffe steigert ihr über drei Relikte, die ihr in spezielle Sockel pappt. Eine Waffe voll auszubauen, wird euch Wochen und Monate beschäftigen, wer ab Stufe 102 zudem noch die Quests für seine anderen Spezialisierungen nachholt, hat also mehr als genug zu tun.

    Die Ordenshallen in Legion

          

    Die Ordenshallen sind Dreh- und Angelpunkt in Legion, in die ihr immer wieder zurückkehrt. Die nervigen Aspekte der WoD-Garnison hat Blizzard zum Glück beseitigt. Die Ordenshallen sind Dreh- und Angelpunkt in Legion, in die ihr immer wieder zurückkehrt. Die nervigen Aspekte der WoD-Garnison hat Blizzard zum Glück beseitigt. Quelle: PC Games

    Die Ordenshallen werden von vielen Spielern als "Garnison 2.0" bezeichnet. Und womit? Mit Recht! Die Garnison in Warlords of Draenor wurde häufig kritisiert. Permanent würden die Spieler in ihren eigenen Hallen herumlungern, während die offene Welt vor sich hinstirbt. Blizzard hat diese Kritik vernommen und mit den Ordenshallen alle fehlerhaften Aspekte der Garnison ausgebügelt. Als Hauptstützpunkt dient die Ordenshalle in Legion nicht mehr nur eurem eigenen Charakter, sondern allen Vertretern eurer Klasse. In den schick gestalteten Hallen laufen euch also permanent andere Völker über den Weg. Das sorgt nicht nur für Lebendigkeit, sondern auch für Austausch und eventuell sogar Handel zwischen den gleichen Klassen. Ein großer Pluspunkt! Zudem kehrt ihr immer wieder dorthin zurück, um eure Gefährten auf Missionen zu schicken, eure Artefaktwaffe zu skillen und um Quests anzunehmen und abzugeben. Anders als die Garnison schickt euch die Ordenshalle aber immer wieder in die offene Welt. Hinzu kommt, dass jede Klassenhalle sehr schön designt und der Aspekt der jeweiligen Klasse perfekt eingefangen wurde - so finden sich Schamanen über dem Mahlstrom wieder, Jäger treffen sich zum Stelldichein auf einer verschneiten Berghütte und Paladine flanieren durch eine große und imposante Kapelle. Die Missionen aus WoD wurden in der Anzahl deutlich gekürzt, bringen dafür aber auch bessere Belohnungen. Mit der Companion-App habt ihr zudem ein tolles Werkzeug für die Ordenshalle immer in der Hosentasche!

    Die World Quests

          

    Die instanzierten Garnisonen in WoD waren der Grund, dass die Welt quasi leer gefegt war. Legion wirkt durch World Quests weitaus lebendiger - wie es sich für ein MMO gehört. Die instanzierten Garnisonen in WoD waren der Grund, dass die Welt quasi leer gefegt war. Legion wirkt durch World Quests weitaus lebendiger - wie es sich für ein MMO gehört. Quelle: PC Games Vorbei ist's mit der kuscheligen Garnisons- Faulenzerei: Legion schickt euch wieder auf Reisen! Der Alltag vieler Zocker in WoD sah am Ende so aus: Einloggen, Anhänger- Quests checken, Mine und Kräutergarten plündern, für Instanzen anmelden und dabei den Handels-Chat vollspammen - aus der Garnison musste man im Endeffekt nicht mal mehr rauslaufen. In Legion jedoch erwarten euch quer über die Welt verteilte, ständig nachrückende World Quests, die euch aus den Städten herauslocken. Und das lohnt sich, denn neben Gold, blauen Items, Ressourcen für eure Ordenshalle oder Berufs-Materialen winkt auch die begehrte Artefakt-Macht für eure Waffe. Wer gar vier Missionen für eine bestimmte Fraktion erfüllt, erhält Ruf sowie einen Bonus-Beutel mit ein paar Extra-Items - mit Glück sogar ein Stück legendäre Ausrüstung!

    09:16
    WoW Legion Companion: So funktioniert die App für die Ordenshallen in Legion
    Spielecover zu World of Warcraft
    World of Warcraft

    Die Legion-Companion-App

          

    Mit der Companion-App erfüllt uns Blizzard einen Wunsch, den wir schon zum Start von WoD hatten. Und dieser geht nun endlich in Erfüllung. Wenige Tage nach dem Release von WoW: Legion überraschte Blizzard mit der Ankündigung der Legion-Companion- App, die kurze Zeit später für iOSund Android-Systeme veröffentlicht wurde. Mit dem kleinen Programm für die Hosentasche geht ein Wunsch in Erfüllung, den wir bereits 2014, zum Start von Warlords of Draenor, hatten. Endlich können wir Missionen in den Ordenshallen auch unterwegs starten, unsere Gefährten ausrüsten, Truppen anheuern und Belohnungen einstreichen. Ein Blick auf die aktuellen World Quests lässt uns außerdem frühzeitig die Entscheidung treffen, ob sich ein Einloggen lohnt. Zudem löst es ein Problem, das Warlords of Draenor vor allem am Anfang hatte. Es entfällt der Satz: "Ich logge nur kurz ein, um meine Missionen zu checken." Das können wir dank Companion-App nun auch im Bus und in der Bahn. Danke, Blizzard!

    Pro & Contra
    Legion ist etwas für euch, wenn...
    ihr schon immer mal einen Dämonenjäger à la Illidan spielen wolltet.
    ihr jemand seid, der sich in eine oder maximal zwei Klassen hineinfuchsen und
    diese kontinuierlich weiterentwickeln will.
    ihr die durch Garnisonen leer gefegte Welt von Warlords of Draenor gehasst habt.
    ihr seit Langem legendäre Waffen wie den Aschenbringer oder den Schicksalshammer
    euch das Handwerk der letzten Add-ons aufgrund seiner Einfachheit angeödet hat.
    ihr die Story rund um Mahlstrom, Brunnen der Ewigkeit und Brennende Legion weitererleben wollt.
    ihr endlich eine gleichwertige Alternative neben Raids für kleinere Gruppen haben wollt.
    ihr euch schon auf Karazhan 2.0 freut.
    euch ein Prestige-System à la Call of Duty für PvP-Gefechte zusagt.
    Legion ist nix für euch, wenn...
    ihr jemand seid, der fünf oder sechs Charaktere gleichzeitig hochrüsten möchte, hier macht euch das Artefakt-Aufleveln einen Strich durch die Rechnung.
    ihr den Anspruch und den Schwierigkeitsgrad von Classic WoW oder BC zurückhaben wollt – Legion ist knackiger als Pandaria und WoD, aber eben nicht mehr.
    ihr auf viele neue PvP-Inhalte gehofft hattet. Zwei Arenen und das Prestige-System, mehr gibt es nicht. Auf Schlachtfelder müsst ihr weiter warten.
    ihr von Anfang an trotz vieler Klassen-Updates perfektes Balancing erwartet.
    ihr eine Endgame-Solo-Herausforderung sucht. Ihr müsst dank Mythic+ nicht mehr raiden, aber - ohne mindestens eine Fünfer-Gruppe gibt’s halt nach wie vor nicht den besten Loot.
    ihr gehofft hattet, die Entwickler treiben ihre Fähigkeiten-Ausdünnung bei den Klassen nicht mehr weiter auf die Spitze.
    ihr einen technischen Quantensprung erwartet hattet.

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19.09.2016
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