World of Warcraft: Blizzard und das Thema Suchtverhalten
World of Warcraft: Der englische Spieler Chris Dando soll laut BBC-Bericht WoW-süchtig gewesen und bis zu 20 Stunden am Tag gespielt haben.
Der Zeitpunkt der Ausstrahlung war bestimmt nicht zufällig gewählt: Die BBC-Show Panorama strahlte gestern einen Bericht zum Thema World of Warcraft-Sucht aus und brachte das MMORPG erneut in die Kritik. In dem Videoreport ging es um den Spieler Chris Dando, der, laut dem BBC-Bericht, bis zu 20 Stunden am Tag vor dem Bildschirm klebte. Dieser Zeitaufwand machte einen Schulbesuch natürlich zur Ausnahme. Als die Mutter die Internetverbindung kappte, sei der junge Mann völlig ausgerastet. Er trat die Tür zum Zimmer der Schwester ein und schlug alles kurz und klein. Laut der Mutter war "das der Punkt an dem wir realisierten, dass dies echt gefährlich ist".
Blizzard reagierte nüchtern auf die mediale Kritik, der Entwickler hört derlei Kritik immerhin nicht zum ersten Mal. "Unsere Spiele sind dafür designt Spaß zu machen. Aber wie alle Formen des Entertainment, sollte das tägliche Leben Priorität haben. World of Warcraft enthält praktische Tools, die Spieler und Eltern dabei helfen, die Spielzeit zu überwachen". World of Warcraft war schon oft der Aufhänger für Magazinbeiträge zum Thema Spielsucht. Obwohl es ein ernst zu nehmendes Thema ist, ärgern sich Spieler oft wegen der schlechten Recherche und den zur Schau gestellten Klischees. Den BBC-Report zum Thema World of Warcraft könnt ihr euch auf der offiziellen Website ansehen.
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23h Tag? Ist ja was ganz neues. :autsch:
Wie ich finde, hat Blizzard schon alles dazu gesagt.
Süchtige gibt es überall.
Obs nun Alkohol, Tabak oder eben Videospiele sind.
Solche Berichterstatungen sind einfach erbärmlich.
Sie sagen nur eines aus, nämlich das Videospiele achso schlecht sind.
Der Rest wird völlig ausgeblendet.
Ich will jetzt…