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  • Preview: World in Conflict

    Kalter Krieg = kalter Kaffee? Von wegen! Massive Entertainment versteht es, spannende Schlachten auch ohne Basenbau zu inszenieren und fordert ausnahmslos den Taktiker in uns.

    In der Automobilbranche gehören so genannte Crossover-Konzepte schon lange zum Alltag. Da werden Kompaktautos mit Geländewagen und Sportcoupes mit Dieselkombis gekreuzt. Und was die Autobauer können, kann die Computerspiele-Industrie schon lange.

    Weniger ist mehr

    Die beiden Brücken haben wir bereits genommen, an drei von vier Kontrollpunkten sind außerdem defensive Strukturen von der Nato errichtet worden. Die beiden Brücken haben wir bereits genommen, an drei von vier Kontrollpunkten sind außerdem defensive Strukturen von der Nato errichtet worden. Die Verknüpfung verschiedener Konzepte führt nämlich im Idealfall zu ebenso ungewöhnlichen wie reizvollen Spielinhalten. Massive Entertainment hat mit World in Conflict ein attraktives Echtzeit-Strategiespiel in petto, das auf das Wesentliche reduziert ist. Wir müssen keine Basen bauen und brauchen keine Sammler zur Ernte zu schicken. Zu Beginn unserer Mission haben wir ein festes Startkapital, das wir in verschiedene Truppentypen wie Infanterie, Tanks und Luftwaffe investieren können.

    Die Einheiten werden nicht vor Ort in Fabriken gebaut, sondern eingeflogen. Wird ein Panzer zerstört, fließt der Geldbetrag zurück auf unser Konto, ähnlich wie bei Arena Wars Reloaded. Unser Budget stocken wir nur durch das Einnehmen und Halten von Kontrollpunkten auf. Zumeist sind das Brücken, Engpässe oder andere strategisch wichtige Punkte. Dadurch entwickelt sich ein dynamischer Schlachtablauf.

    Fliegst du noch, oder kämpfst du schon?

    Es ist effektiver, auf gemischte Truppenverbände zu setzen, als sich nur auf eine Gattung zu verlassen. Nur so können wir auf jede Bedrohung reagieren. Es ist effektiver, auf gemischte Truppenverbände zu setzen, als sich nur auf eine Gattung zu verlassen. Nur so können wir auf jede Bedrohung reagieren. Die ersten Einsätze führen uns nach Südfrankreich, wo die Russen bereits – über das Mittelmeer kommend – gelandet sind. Der Kalte Krieg ist bei World in Conflict nämlich nicht kalt geblieben. Die Roten treiben die Truppen auf ihrem Feldzug gen Atlantikküste, die Frontlinie zieht sich in Europa schon mitten durch Deutschland. Während sich unsere Truppen noch im Anflug befinden, wird anderswo schon heftig gekämpft. Primärziel ist eine russische Basis, oberhalb eines kleinen Küstenstädtchens gelegen. Wir dirigieren unser kleines Panzerbataillon in Richtung des Hügels. Grafisch ist World in Conflict wirklich hübsch: Die Gefechte um uns herum sind optisch mit vielen tollen Effekten in Szene gesetzt. Die von Trümmerhaufen gespickte, schwarze verbrannte Erde sieht allerdings nach Ölfeld aus. Auch die Himmeltexturen dürfen noch verfeinert werden.

    Eile tötet!

    Die Kesselschlacht um das kleine Dörfchen haben wir nach hartem Kampf doch noch überstanden. Die verbrannte Erde sieht eher nach riesigen Ölflecken aus. Die Kesselschlacht um das kleine Dörfchen haben wir nach hartem Kampf doch noch überstanden. Die verbrannte Erde sieht eher nach riesigen Ölflecken aus. Es gibt zwar keinen Fog of War, feindliche Truppen erscheinen trotzdem erst, wenn sie in Sichtweite unserer Verbündeten sind. Das kann mitunter für ziemlich fiese Überraschungen sorgen – zum Beispiel in schwer einsehbaren Waldstücken. Trotz Zeitlimit ist also Vorsicht geboten. Die Kamerasteuerung sorgt indes schon in der Preview-Version für einen guten Überblick und lässt sich ordentlich handhaben. Die eigenen Einheiten sind meist gut zu erkennen, unter Feindbeschuss fällt die Orientierung zwischen Häuserruinen und vernebelten Straßenzügen in späteren Missionen trotzdem schwer. In unserer Preview-Mission liegt am Fuß der zu erobernden Anhöhe (Hauptziel) ein Friedhof. Wir erhalten das Sekundärziel, die Krawallmacher an der Ruhestätte ruhig zu stellen. Für die sich dort verschanzenden, zukünftigen Ex-Lebendigen ist der Weg ins Jenseits also immerhin nicht weit. Die Erfüllung solcher Zusatzaufträge bringt nicht nur Auszeichnungen, sondern auch Gratis-Truppen mit sich.

    Mittel zum Zweck

    Der Geruch von Napalm am Morgen: Gegen im Wald verschanzte Infanterie gibt es nichts Effektiveres, als eine gut gezielte Flugzeugladung des Brennstoffs. Der Geruch von Napalm am Morgen: Gegen im Wald verschanzte Infanterie gibt es nichts Effektiveres, als eine gut gezielte Flugzeugladung des Brennstoffs. Um die feindliche Stellung auf dem Hügel auszuheben, gibt es eine beträchtliche Auswahl verschiedener Superwaffen. Artilleriebeschuss, Napalmangriffe und ganze Bombenteppiche bieten für die verschiedensten Vernichtungszwecke das nötige Angriffsmittel. Napalm ist beispielsweise prima dazu geeignet, ganze Infanterieverbände zu grillen.

    Obwohl wir das Primärziel erreicht haben, erhalten wir die Meldung, dass wir jetzt das Hafendorf erobern müssen. Wieder gilt es, Kommandopunkte zu okkupieren. Mit dem Geldbonus finanzieren wir neue Einheiten. Und die brauchen wir auch: Kaum ist das Dorf in unserer Hand, sind wir schon eingekesselt. Mütterchen Russland bereitet den ultimativen Angriff vor. Erst als wir auch dies überstanden haben, ist die Mission erfüllt.

    Rollen-Spiel

    Die Landepunkte unserer Truppen lassen sich im Laufe der Mission verschieben. Das empfiehlt sich, um durch kürzere Wege wichtige Zeit zu sparen. Die Landepunkte unserer Truppen lassen sich im Laufe der Mission verschieben. Das empfiehlt sich, um durch kürzere Wege wichtige Zeit zu sparen. Im Mehrspieler-Einsatz liefern sich bis zu 16 Spieler wahlweise auf amerikanischer oder russischer Seite erbitterte Gefechte. Dabei ist Teamwork extrem wichtig. Denn anders als im Einzelspielermodus erfüllt hier jeder Spieler nur eine bestimmte Rolle. Infanterie, Tanks und Luftwaffe sind die Kategorien, für die wir uns entscheiden können. Da das klassische Stein-Schere-Papier-Prinzip auch bei World in Conflict greift, ist die Absprache zwischen den einzelnen Abteilungen extrem wichtig – Voice-over-IP wird dabei unterstützt. Wenn also Not am Mann ist, weil unser Panzerverband von einem Infanterietrupp mit Panzerfäusten aufgerieben wird, sind wir auf die Hilfe unserer Mitspieler angewiesen und rufen nach Verstärkung.

  • World in Conflict
    World in Conflict
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Massive Entertainment AB (SE)
    Release
    09.04.2010

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World in Conflict
Preview: World in Conflict
Kalter Krieg = kalter Kaffee? Von wegen! Massive Entertainment versteht es, spannende Schlachten auch ohne Basenbau zu inszenieren und fordert ausnahmslos den Taktiker in uns.
http://www.gamesaktuell.de/World-in-Conflict-Spiel-42939/News/Preview-World-in-Conflict-727855/
10.09.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/08/world_in_conflict_pc_01.jpg
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