Raytracing: Videos zeigen Grafik der nächsten Generation - Kronleuchter mit einer Mio. Polygonen!
Unsere Kollegen von der PC Games Hardware haben ein Schmankerl für alle Grafik-Nerds unter euch. In der Demo auf dem Intel Developers Forum zeigt Raytracing-Experte Daniel Pohl das sogenannte Echtzeit-Raytracing im Einsatz. Raytracing bezeichnet die Alternative zum bisherigen Rasterisierungsverfahren, das auf einem Algorithmus basiert, der die Sichtbarkeit von dreidimensionalen Objekten im Raum berechnet. Das Verfahren lässt sich gut auf mehrere CPU-Kerne verteilen.
Bisher wird das Verfahren eher in CGI-Filmsequenzen eingesetzt. Das Raytracing hatten wir bereits in unserem Xbox 720-Vorhersage-Special erwähnt.
In zwei Videos seht ihr, wie durch Raytracing in Wolfenstein (dt.) Lichtreflexionen und -brechungen auf einem Auto und in einem Kronleuchter detailliert dargestellt werden.
Der Kronleuchter hat in der Demo sagenhafte 1.000.000 Polygone - das gesamte restliche Level aus Wolfenstein (dt.) hat nur 300.000. Darüber hinaus erfolgt die Darstellung nur auf einem Intel Core-2-Notebook. Wie das geht?
Die Grafik wird über sogenanntes Cloud Computing berechnet, d.h. das Spiel läuft auf Servern und der Laptop-Bildschirm gibt nur das Bildsignal aus. Verantwortlich für die Grafik sind die Knights Ferry-Karten. Ursprünglich plante Intel, zahlreiche CPU-Kerne in einer Grafikkarte zu verbinden. Nun gebraucht man die Technik für die Grafikkarten mit dem Codenamen Knights Ferry. Diese verfügen über 32 Kerne mit jeweils vier Threads und 1,2 GHz sowie acht MB geteiltem Cache und ein bis zwei GB GDDR5-RAM.
Die Wolfenstein-Version lief auf vier Intel-Servern, die jeweils mit einer Knights-Ferry-Karte ausgestattet waren. Die Demo soll demonstrieren, was mit der Technologie möglich sein wird. Die Knights-Ferry-Modelle sind bislang nur für Software-Entwickler, aber nicht für den Endverbrauchen gedacht.
Quelle: PC Games Hardware
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Aber sonst bin ich echt geflasht!!
Um dir mal zu zeigen, was Polygone machen:
http://upload.wikimedia.o...
Eine Millionen Polygone für ein Objekt, das ist einfach nur Wahnsinn. Der GMan rechts hat um die 10-15000.