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  • Profi-Tuning: So wird Spielen schöner

    Machen Sie Ihren Spielen Beine! Wir ergründen die Grafikmenüs von neun Top-Spielen und erklären, was Sie tun müssen, um das letzte Quäntchen Power und Qualität fürs optimale Spielerlebnis herauszuholen.

    Nie war Spielen schöner als heutzutage: Grafik-Schwergewichte wie Oblivion, Spellforce 2 oder Age of Empires 3 trumpfen mit spektakulären Effekten und brillanten Details auf. Sofern die entsprechende Hardware bereitsteht, ist der Weg also frei für das perfekte Spielerlebnis. So zumindest die Theorie. In der Praxis sieht es häufig anders aus: Kryptische Einstellungen in unübersichtlichen Grafikmenüs, versteckte Konfigurationsdateien, Treiberkonflikte, nichts sagende Handbücher ... die Liste möglicher Stolperfallen ließe sich beliebig fortsetzen.

    Schluss mit dem Verdruss: Wir erklären, was die einzelnen Optionen von neun aktuellen Top-Titeln wirklich bewirken und geben Tipps zur richtigen Einstellung. Außerdem entlarven wir nervige Bremsklötze, damit Ihr Spiel auch auf älterer und schwächerer Hardware optimal läuft -- und dabei trotzdem so gut wie möglich aussieht. Darüber hinaus sind viele der hier aufgeführten Tipps prinzipiell auch für weitere, im Ratgeber nicht aufgeführte Spiele anwendbar. Probieren Sie es einfach aus!

    Allgemeine Tipps

    Bevor wir uns um die einzelnen Kandidaten kümmern, verraten wir Ihnen zunächst ein paar allgemeine Tipps, um versteckte Ressourcen Ihres Rechners für Spiele freizugeben. Viele der Hinweise sollten Sie regelmäßig befolgen, denn: Nur ein gepflegtes Windows ist ein schnelles Windows.

    Festplatte pflegen

    Selbst im Zeitalter der 250-GByte-Monster sammelt sich eine enorme Menge an Datenmüll an: Programme kommen und gehen, temporäre Daten verstopfen die Festplatte. Die ist in einzelne Sektoren mit einer festen Speichergröße unterteilt. Sobald mehrere Programme gelöscht werden, entstehen quer über die Platte Lücken unterschiedlicher Größe in Form von freien Sektoren.

    Bei Installation eines Spiels verteilt die Festplatte die einzelnen Daten querbeet über die Lücken. Sofern es sich um große Dateien handelt, muss der Lesekopf nun lange Wege zurücklegen, um die Datenfragmente »zusammenzusuchen«. Die Folge sind erhöhte Zugriffs- und Ladezeiten auf die Festplatte, was zu merklichen Einbußen bei der allgemeinen Performance von Spielen führt.

    Abhilfe schaffen Sie mit der Windows-Defragmentierung. Sie finden sie unter Start/Programme/Zubehör/ Systemprogramme/Defragmentierung. Vorher sollten Sie noch die Datenträgerbereinigung (im selben Menü) ausführen, um unnützen Datenmüll zu entfernen. Die gesamte Prozedur dauert unter Umständen ein paar Stunden. Es lohnt sich aber definitiv, die Zeit regelmäßig zu investieren.

    Unnütze Programme (r)aus

    Meist laufen im Hintergrund eines Rechners zahlreiche Anwendungen: Virenscanner, Messenger wie ICQ, E-Mail-Clients, Geräte-Tools. Sie belegen einen nicht unerheblichen Anteil an Arbeitsspeicher und führen im Hintergrund verschiedene Aktionen aus. Kein Wunder, dass manche Spiele dann ins Stocken geraten. Deaktivieren oder schließen Sie also jegliche Software, die Sie während des Spielens nicht benötigen. Darunter auch die Verbindung zum Internet, sofern das Spiel keine Online-Funktionen bereithält.

    Aktuelle Treiber

    Ganz wichtig: Achten Sie auf die Version des Grafikkartentreibers! Egal ob Ati oder Nvidia, beide Hersteller bringen in der Regel in monatlichen Abständen neue Treiberversionen auf den Markt. Viele neue Spiele können ihr volles Potenzial nur mit einem aktuellen Treiber entfalten. Den finden Sie auf unserer monatlichen Heft-DVD oder den Internetseiten der Grafikkartenhersteller (www.ati.de; www.nvidia.de). Um Konflikte zu vermeiden, sollten Sie den Vorgänger über Systemsteuerung/Software sauber deinstallieren, bevor Sie die neuste Treiberversion aufspielen.

    Die richtige Einstellung

    Aktuelle Grafikkartentreiber erlauben Ihnen vielfältige Einstellungsmöglichkeiten. Grundsätzlich sollten Sie die Werte Ihrem System gemäß anpassen. Im Klartext: Ein mittelmäßiger oder schwacher Rechner sollte eher auf Leistung optimiert werden, während Sie bei einem starken und aktuellen System ruhig etwas mehr in Richtung Qualität gehen können. Ein Patentrezept gibt es nicht; probieren Sie einfach aus, welche Einstellungen das Spiel deutlich verlangsamen und welche nicht. Wenn Sie sich gar nicht damit herumschlagen wollen, setzen Sie alle Werte auf Standard. Wo möglich, sollten Sie »Anwendungsgesteuert« auswählen -- damit stellen Sie sicher, dass der Treiber die Einstellungen in den Spielen nicht mit seinen eigenen Vorgaben übergeht.

    GameXP!

    Das nützliche kleine Freeware-Tool GameXP (gibt's auf unserer Heft-DVD) optimiert versteckte und schwer zugängliche Parameter von Windows XP auf die Belange von Spielen. Vor Benutzung erstellt das Programm eine Sicherheitskopie der aktuellen Systemeinstellungen. Mit einem Klick auf »Warp Speed« führt es die Änderungen aus, die nach einem Neustart aktiv sind. Über »Restore State« können Sie wieder auf die vorher gespeicherten Einstellungen springen, »Windows Defaults« setzt das System in den Auslieferungszustand. Insbesondere auf schwächeren Rechnern kann das Tool einige Frames wettmachen -- Besitzer starker Maschinen mit mindestens 1,0 GByte RAM können es sich jedoch sparen.

    Leistungs-Ampel

    Was die richtigen Einstellungen in den Konfigurationsmenüs nicht gerade erleichtert, sind die unterschiedlichen Ausgangssituationen. Manche Spiele drehen nach der Installation alle Regler auf Maximum, andere auf einen Mittelwert und bei wieder anderen funktioniert es anscheinend nach dem Zufallsprinzip.

    Da mag es ganz nützlich anmuten, dass immer mehr Titel eine automatische Hardware-Erkennung eingebaut haben. Die passt die Optionen automatisch und angeblich ideal an die vorhandenen Komponenten an. Doch in der Praxis funktioniert sie nur selten wirklich zuverlässig. Deshalb haben wir als Ausgangsbasis für jedes Tuning eine Art Systemampel erstellt. Damit sehen Sie auf einen Blick, wo Sie Ihre Hardware in etwa einstufen können. Bei einem grünen Daumen dürfen Sie ruhig alle Regler nach rechts drehen. Geht der Daumen hingegen nach unten, sollten Sie es lieber erst mal mit der Minimalkonfiguration versuchen.

    Simon Fistrich

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http://www.gamesaktuell.de/Windows-XP-Software-125140/Specials/Profi-Tuning-So-wird-Spielen-schoener-717311/
01.06.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/hw_anlauf_00c_06eps_060728135432.jpg
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